Erneut PS5 Custom Faceplates angekündigt, man fordert Sony offen heraus

Der erste Versuch, individuelle Faceplates für die PS5 anzubieten, wurde von Sony umgehend im Keim erstickt, da die Japaner offenbar ein Patent darauf halten. Inzwischen gibt es einen weiteren Versuch von dbrand, die Sony damit offen herausfordern.

Wie der Ankündigung dazu zu entnehmen ist, scheint man ziemlich Kampfeslustig zu sein und obendrauf überzeugt davon, dass das Anbieten von Custom-Faceplates rechtlich kein Problem darstellt. Unter anderem beruft man sich dabei auf jahrelange Erfahrung in dem Bereich und plant noch in diesem Jahr die Massenproduktion zu starten.

ps5 custom faceplate dbrand

Ein Sample des Faceplate zeigt hier eine schwarze Version, allerdings muss man dabei auf das ikonische PlayStation-Symbol verzichten, da dies einem weltweiten Markenrecht unterliegt. In der Ankündigung heißt es dazu:

„Nachdem wir einige weitere Schachfiguren durch vier Dimensionen bewegt hatten, fügten wir unserer Kunststoffspritzgussanlage eine neue Produktionslinie hinzu und machten uns an die Arbeit. Die Fähigkeiten, die wir in den letzten Jahren bei der Entwicklung des Grip Case verfeinert haben, haben unser Unternehmen in eine einzigartige Stellung positioniert, um Faceplates in OEM-Qualität zu erstellen: solche mit der Präzision, Liebe zum Detail und unnötig aufwändigen Verpackungen, die ihr von dbrand erwarten könnt.“

Der Verkauf der Custom-Faceplates soll allerdings erst dann starten, wenn das Produkt tatsächlich im Lager vorhanden ist. Wie man scherzhaft anmerkt, hätte man es von CD Projekt gelernt, ein Produkt erst dann anzubieten, wenn es wirklich zur Auslieferung bereit ist.

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Zudem geht man davon aus, dass die Nachfrage nach den Custom-Faceplates enorm sein wird, diese aber zukünftig zum festen Portfolio gehören. Auf Nachfrage, ob man keine Probleme mit Sony sieht, sagt dbrand: „Wir ermutigen sie, es zu versuchen.“ Das werden am Ende wohl die Anwälte klären müssen.

Verfügbar sind die Custom-Faceplates auf der offiziellen Homepage, wo man sich bereits vormerken lassen kann, auch um damit den Scalpern den Wind aus den Segeln zu nehmen.