Es beginnt: ASUS dreht an der Preisschraube – ROG Xbox Ally & Co. werden teurer

ASUS kündigt ab 5. Januar 2026 Preiserhöhungen an. Warum Speicher, KI-Boom und Produkte wie der ROG Xbox Ally X jetzt teurer werden.

Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

ASUS hebt ab dem 5. Januar 2026 die Preise für ausgewählte Produkte an. Offiziell heißt das „strategische Preisanpassung“, praktisch bedeutet es: Hardware wird teurer. Wer die Entwicklung bei PC-Komponenten verfolgt, dürfte davon kaum überrascht sein. Neu ist eher, wie offen ASUS die Gründe benennt, und wie klar wird, dass diese Welle nicht beim Hersteller endet, sondern direkt bei Spielern ankommt.

Warum ASUS jetzt die Preise erhöht

ASUS verweist auf steigende Kosten entlang der gesamten Lieferkette. Besonders betroffen sind Speicher. DRAM, NAND und SSDs werden seit Monaten teurer, weil Hersteller Kapazitäten in Richtung KI-Server und Rechenzentren verschieben. Klassische Consumer-Hardware konkurriert plötzlich mit milliardenschweren AI-Projekten, und verliert diesen Kampf preislich fast immer.

Dazu kommen höhere Produktionskosten durch moderne Fertigungsverfahren und eine insgesamt fragile globale Lieferkette. ASUS stellt das aber nicht als kurzfristige Schwankung dar, sondern als strukturelles Problem. Diese Preise bleiben nicht nur ein paar Wochen oben.

Was das für Gaming-Hardware wie den ROG Xbox Ally X bedeutet

Offiziell nennt ASUS keine konkreten Produkte. Aber klar ist: Wenn Speicher und Systemkosten steigen, trifft es Komplettgeräte besonders stark. Handhelds, Laptops, Mainboards – alles, was stark integriert ist.

Gerade Geräte wie der ROG Xbox Ally X, die leistungsstarke Hardware auf engem Raum bündeln, sind anfällig für solche Anpassungen. Mehr RAM, schnelle SSDs und moderne Chips, all das hängt direkt an den Kosten, die ASUS jetzt auffängt. Wer gehofft hat, dass der Preis solcher High-End-Handhelds 2026 spürbar fällt, dürfte enttäuscht werden.

Immerhin kommuniziert das Unternehmen früh und relativ transparent. Was noch fehlt, sind konkrete Zahlen. Für Käufer bleibt damit Unsicherheit, und der Rat, geplante Anschaffungen nicht unnötig aufzuschieben.

ASUS ist nicht der Bösewicht. Der Hersteller reagiert auf Marktbedingungen, die längst aus dem Ruder laufen. Für Spieler ist das trotzdem bitter. Gaming-Hardware wird 2026 nicht günstiger, eher im Gegenteil. Microsoft dürfte zeitnah folgen, wie hier prognostiziert. Produkte wie der ROG Xbox Ally X stehen sinnbildlich dafür, wie Hardware technisch spannend wird, aber sich preislich immer weiter von der breiten Masse entfernt.

Wer kaufen will, sollte realistisch bleiben. Wer wartet, braucht Geduld. Und wer glaubt, das sei die letzte Preiserhöhung, macht sich etwas vor.

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JokelSchorsch
2 Monate zuvor

Sind eh schon Ladenhüter. Und dann will man es noch teurer machen.

SpongeBobQuatschkopf
2 Monate zuvor

Ein Überteuertes Gerät, was anfällig ist für Stickdrift, defekte Trigger, Spulenfiepen, Überhitzung SDSlot usw. Noch teurer machen, die müssen Größenwahnsinnig sein. Hatte das erste Ally und nach 3 Reparaturen ging der Haufen Schrott zu zum Absender

Crydog
2 Monate zuvor

Na ab bestimmte preis Grenze lohnt dich das teil nicht aber das muss jeder selbst wissen

Rambazamba69
2 Monate zuvor

Ein überteuertes Produkt nochmal teurer machen HAHA

Andree Kestelyn
2 Monate zuvor

Das Teil ist sowieso überflüssig, hat rein garnichts mit ner x box am kopf, ausser die App 🤷‍♂️

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