Exodus liefert ein neues Update mit satten 19 Minuten Extended-Gameplay. Game Director Chris King führt höchstpersönlich durch das Sci-Fi-Epos und zeigt, dass das Studio nicht zu viel versprochen hat. Mass Effect-Vibes treffen auf beinharte Zeitdilatation.
Du spielst Jun Alen, einen einfachen Schrotthändler, der dank einer besonderen Genetik alte Alien-Technologie bedienen kann. Diese Gabe ist die einzige Chance für deine sterbende Heimatwelt Leiden, die vom sogenannten „Rot“-Virus zerfressen wird.
Jun ist laut dem Deep Dive komplett anpassbar, sowohl optisch als auch beim Geschlecht. Direkt zum Start wählst du deine grundlegende Gesinnung: tugendhafter Paladin oder ehrgeiziger Unsterblicher. Das prägt den Charakter spürbar.
Die Crew stiehlt den Menschen bisher die Show. Neben bekannten Begleitern wie der ungeduldigen Mech-Pilotin Elise oder dem erfahrenen Tom triffst du auf Salt. Sie ist eine biologisch aufgewertete Krake. Ein wandelnder Running-Gag mit Scharfschützengewehr, der Verträge sehr wörtlich nimmt. Matthew McConaughey leiht zudem dem mysteriösen Cece Orlev seine Stimme.
Gameplay zwischen Stealth und Granaten-Hagel
Das Gameplay-Material zeigt eine handfeste Mischung aus Taktik und Action. Du entscheidest selbst, wie du Räume säuberst. Du kannst dich entweder mit einem Tarnmantel an Mercs vorbeischleichen oder eine Thruster-Granate in feindliche Geschütze werfen. Dein wichtigstes Werkzeug ist dein Handschuh, ein mächtiges Artefakt von Juns Vater. Durch Upgrades wie die Fähigkeit „Lance“ kannst du Ranken des Rot-Virus zerstören und dir neue Wege bahnen. Die Kämpfe wirken wuchtig. Das Trefferfeedback stimmt.
Entscheidungen haben zudem sofortige, brutale Konsequenzen. In einer Szene im Kontrollraum fordert Elise, feindliche Söldner einfach durch das Öffnen einer Luftschleuse ins All zu blasen. Tom protestiert, weil unschuldige Arbeiter sterben könnten. Du musst wählen. Solche moralischen Zwickmühlen ziehen sich durch das ganze Spiel und verändern die Spielwelt nachhaltig.
„Exodus“ zeigt genau das, was Rollenspiel-Fans vermissen: Fokus auf Story, echte Konsequenzen und eine lebendige Crew. Die Zeitdilatation – Stunden auf einer Mission bedeuten Jahre der Alterung auf der Heimatwelt – ist ein genialer Kniff. Das Spiel befindet sich laut Entwicklern in der finalen Entwicklungsphase, womit ein echter Hit-Kandidat für Sci-Fi-Liebhaber im kommenden Jahr ansteht.
Welche Begleiter-Kombination werdet ihr als Erstes ausprobieren – setzt ihr auf die schießwütige Elise oder wollt ihr die taktische Krake Salt in Aktion sehen?

Da dreht der Tacho meiner Leidenschaft für Sci-Fi Content umgehend auf Anschlag,
das sieht wirklich unverschämt gut aus!