Fallout 4 bekommt mit dem Creations-Update frisches Leben eingehaucht

Am 10. November erhält Fallout 4 ein großes Update mit neuem Creations-Menü, Ultrawide-Support und Performance-Fixes. Was sich ändert, erfährst Du hier!

Lukas Neumann
Lukas ist Junior Editor bei PlayFront.de und bringt frischen Wind ins Team. Mit Neugier, Leidenschaft und kritischem Blick entdeckt er spannende Geschichten auch in unscheinbaren Spielen....

Fast neun Jahre nach dem ursprünglichen Release zeigt Fallout 4 erneut, wie langlebig ein gutes Spiel sein kann. Zum Start der Anniversary Edition am 10. November bringt Bethesda ein umfassendes Update, das sowohl Moddern als auch Ultrawide-Fans freuen dürfte.

Im Mittelpunkt steht das neue Creations-Menü, das als zentrale Anlaufstelle für Community- und Entwicklerinhalte dient. Damit soll das bisher etwas umständliche Mod-Management endlich einfacher und übersichtlicher werden.

Doch bevor es soweit ist, müssen sich PC- und Konsolenspieler auf eine kleine Zwangspause einstellen. Zwischen dem 6. und 10. November gehen Mods und der Creation Club offline, um Platz für die neue Struktur zu schaffen. Bethesda rät, alle Mods zu deaktivieren, die das Hauptmenü verändern, sonst drohen Konflikte mit dem Update.

Creations-Menü & Gameplay-Optimierungen

Das neue Creations-Menü integriert Inhalte direkt ins Spiel und macht die Mod-Auswahl leichter zugänglich. Bethesda spricht von einem System, das „professionelle Entwickler und leidenschaftliche Enthusiasten“ gleichermaßen fördern soll, also ein klarer Schritt in Richtung Community-getriebenes Ökosystem.

Auch am Gameplay selbst hat sich etwas getan: Die VATS-Mechanik wurde überarbeitet, um fehlerhafte Trefferwahrscheinlichkeiten und unfaire Wandschüsse zu eliminieren. Spieler sollen jetzt plattformübergreifend einheitliche Trefferchancen erleben, ein Detail, das vor allem Veteranen zu schätzen wissen.

Ferner wurden Probleme mit NPC-Visuals behoben, die bisher zu Rucklern führen konnten, wenn Mods an Charaktermodellen arbeiteten. Das Resultat ist eine stabilere Performance und weniger Stottern in modlastigen Spielständen.

Ultrawide-Unterstützung und mehr Stabilität

Besitzer von 21:9- oder 32:9-Monitoren dürfen sich freuen: Das Update bringt vollständige Ultrawide- und Super-Ultrawide-Unterstützung. HUD-Elemente, Menüs, Pip-Boy-Karten und Tutorials passen sich nun korrekt an, ohne verzerrt oder gestreckt zu wirken.

Zusätzlich behebt Bethesda mehrere Stabilitätsprobleme, darunter Abstürze bei Crafting-Stationen auf Ultrawide-Setups und Fehler beim Erkennen unterstützter Auflösungen. Auch Verbindungsabbrüche mit Bethesda.net sollen künftig besser abgefangen werden – ein kleiner, aber wichtiger Schritt für langfristige Zuverlässigkeit.

Bethesda bereitet mit diesem Update nicht nur die Anniversary Edition vor, sondern zeigt, dass Fallout 4 noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Die neuen Tools und technischen Anpassungen legen den Grundstein für eine aktive Modding-Zukunft, gerade in Zeiten, in denen Fans auf den nächsten großen Fallout-Teil warten, ist das ein starkes Zeichen.

Ob das Creations-Menü tatsächlich den erhofften neuen Schub bringt, wird sich zeigen. Das Ödland fühlt sich aber plötzlich wieder lebendig an.

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