Todd Howard, Studioleiter von Bethesda Game Studios, hat in einem Interview mit Kinda Funny Games neue Einblicke in die Zukunft von Fallout gegeben. Konkrete Details zu Fallout 5 blieb er schuldig – bestätigte aber, dass mehrere Projekte rund um die Marke in Arbeit sind.
Im Gespräch blickte Howard zunächst auf Fallout 76 zurück. Der Online-Ableger sei „incredibly difficult“ gewesen – vor allem der misslungene Start. „Der Start verlief nicht besonders gut. Es war sogar noch schwieriger, es aus dieser Situation herauszuholen.“, so Howard. Rückblickend sei es das Spiel, auf das er „am meisten stolz“ sei, gerade weil es so schwierig gewesen sei, es wieder auf Kurs zu bringen.
Tatsächlich ist Fallout 76 auch Jahre nach Release noch aktiv, mit regelmäßigen Updates und stabiler Community. Howard betont: „Wir möchten nur, dass die Leute erkennen, wie viel Arbeit wir in Fallout stecken, das wir mehrmals im Jahr veröffentlichen.“ Das ist kein Marketing-Slogan, sondern ein klarer Hinweis auf die strategische Ausrichtung: Live-Service statt Funkstille zwischen den Hauptteilen.
Fallout 5: Mehrere Projekte in Arbeit
Zur Frage nach der Zukunft der Marke – und damit indirekt auch nach Fallout 5 – blieb Howard vage, aber eindeutig: „Wir arbeiten an einigen Dingen. Es wird eine Zeit geben, in der wir darüber berichten und sprechen können, aber im Moment haben wir noch viele Eisen im Feuer.“
Das bedeutet, Fallout liegt nicht auf Eis. Allerdings ist Bethesda derzeit mit mehreren Großprojekten beschäftigt. Realistisch betrachtet dürfte Fallout 5 noch einige Jahre entfernt sein. Howard hat in der Vergangenheit mehrfach betont, dass Hauptteile der Bethesda-Reihen nacheinander entstehen. Wer also kurzfristig mit einem Release rechnet, ignoriert die Produktionsrealität moderner AAA-RPGs.
Folgt ein Fallout 3 Remaster?
Interessant ist Howards Haltung zu Remakes und Remasters. Mit Blick auf The Elder Scrolls IV: Oblivion erklärte er: „Ich bin immer noch irgendwie gegen Remakes.“ Spiele seien Produkte ihrer Zeit – ihr Alter gehöre zur Identität. Statt vollständiger Neuinterpretationen bevorzuge er Remaster: technisch modernisiert, aber stilistisch unangetastet. Ein möglicher Ansatz, der auch für ältere Fallout-Titel gelten könnte, etwa für Fallout 3, wie seit Wochen spekuliert.
Parallel wächst das Franchise über Spiele hinaus. Die Fallout-Serie von Amazon wird laut Howard in Staffel drei neue Schauplätze zeigen, aber auch nach New Vegas zurückkehren. Die Frage „Where is it set?“ sei zentral, sowohl bei Spielen als auch bei der Serie.
Bethesda setzt ganz offensichtlich auf langfristige Markenpflege statt Schnellschüsse. Fallout 5 kommt – irgendwann. Bis dahin bleibt die Reihe ein Dauerprojekt mit Live-Service-Fokus, TV-Expansion und offenbar mehreren internen Entwicklungen. Wer konkrete Ankündigungen erwartet hat, wurde nicht bedient. Wer wissen wollte, ob Fallout Priorität hat, bekam eine klare Antwort: ja.

Bitte bitte wider mehr als 60% RPG wo ihr ja komplett vergessen habt in teil 4 gefühlte 0.1% RPG.
Und bitte diese simcity lite entvernen, für das hab ich Sims 3😊