FIFA 23 – Namensrechte kosten EA wohl Milliarden

Seit einigen Tagen wird darüber berichtet, dass EA den Namen FIFA für ihre Fußballsimulation ablegen wird, da unter anderem die Nutzungsrechte dafür auslaufen. Offenbar geht es hier aber auch um sehr viel Geld.

Wie die New York Times berichtet, müsste EA fortan rund 1 Milliarde US-Dollar für jede Saison an die FIFA zahlen, eine Summe, die man erst einmal einspielen muss. Aktuell waren es lediglich 150 Millionen US-Dollar, was verständlich werden lässt, warum man dann lieber auf den Namen FIFA verzichtet.

Lizenz nur exklusiv zu vergeben?

Ein weiterer Punkt soll sein, dass die FIFA den Namen nur exklusiv für ein Spiel vergeben möchte, was sie in eine Position bringt, den Preis dafür so hoch zu treiben. EA hingegen plant die Verwendung auch in Turnieren und bei digitalen Produkten. Die Raffgier ist hier also eindeutig bei der FIFA zu finden, wofür sie ohnehin bekannt sind. Dass der Stellenwert von klassischem Fußball jedoch stetig sinkt, scheint man außer acht zu lassen.

Es ist davon auszugehen, dass sich EA nicht auf einen Deal dieser Art einlassen wird und man bereits einen neuen Namen gefunden hat, der womöglich auf EA Sports FC lautet. Das deutet sich zumindest aus dem jüngsten Markenschutzeintrag hin.

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Dass die Namensänderung einen großen Einfluss auf den Erfolg der Fußballserie von EA hat, glaubt man nicht. Auch Konami hat jüngst mit PES eine 180 Grad Wendung vollzogen, so dass beide Publisher in der Hinsicht auf Augenhöhe sind, um ihre Simulationen neu zu etablieren. Konami geht inzwischen als eFootball inzwischen den Free-2-Play Weg, dem EA laut weiterer Gerüchte ebenfalls verfolgt. Damit soll vor allem die Einstiegshürde gesenkt werden.

Unter welchem Namen die FIFA-Serie zukünftig agiert, wird man wohl in den kommenden Monaten erfahren.

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