Es gibt Spiele, die sind mehr als bloßer Zeitvertreib – sie sind kulturelle Ikonen. Final Fantasy VII gehört zweifellos dazu. Für viele begann die Reise 1997 auf der ersten PlayStation, mit blockigen Polygon-Figuren und einer Geschichte, die tief unter die Haut ging. Dass genau dieses Erlebnis – in hochmodernem Gewand – seit fünf Jahren Xbox-Spielern vorenthalten wird, ist mehr als nur ein Marketing-Move: Es ist eine kleine Tragödie.
Während Sony und Square Enix eng miteinander verbunden bleiben, schauen Xbox-Fans immer wieder in die Röhre. Final Fantasy XV war noch eine Ausnahme, aber seitdem hat sich die Tür weitgehend geschlossen. Final Fantasy VII Remake und Final Fantasy XVI erschienen zunächst wieder exklusiv. Selbst die Hoffnung auf eine spätere Portierung schmolz wie ein Phoenix im Feuerzauber. Der Frust ist real – und wächst.
Hoffnung am Horizont: Die Gerüchteküche brodelt
Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden. Jez Corden von Windows Central behauptet, dass Xbox-Spieler in Kürze Grund zum Jubeln haben könnten. Laut seinen Quellen sollen Final Fantasy VII Remake, Rebirth und Final Fantasy XVI beim Xbox Showcase angekündigt werden. Ein Paukenschlag – wenn es denn stimmt.
Gerüchten zufolge könnte zumindest das Remake noch 2025 für Xbox erscheinen, Rebirth soll dann 2026 folgen. Eine logische Entscheidung, denn: Der dritte Teil des Remakes, der irgendwann auf PS5 oder vielleicht schon PS6 erscheint, dürfte kaum mehr exklusiv sein. Xbox kann also kaum noch ignoriert werden – auch nicht von Square Enix.
Noch besser wäre ein Start im Xbox Game Pass – ein Traum für Spieler, ein potenzieller Albtraum für Sonys Marketingabteilung. Schließlich könnte Microsoft so den ultimativen „Sorry für die Wartezeit“-Move landen und eine neue Zielgruppe erschließen.
Square Enix unter Druck – und Xbox im Aufwind?
Square Enix hat in den letzten Jahren keine konstant überragenden Verkaufszahlen geliefert. Die Entscheidung, wieder auf Multiplattform-Strategien zu setzen, ist nicht nur klug, sondern auch notwendig. Wenn also beim Xbox-Event im Juni tatsächlich Cloud Strife und Co. auf der Bühne auftauchen, dann nicht aus reiner Fanliebe – sondern weil es wirtschaftlich überfällig ist.
Die Xbox-Community hätte es verdient. Nach Jahren der Dürre könnte Final Fantasy endlich auch auf grüner Wiese blühen – und das Warten hätte ein Ende. Bis dahin bleibt nur ein bekanntes Final-Fantasy-Motto: „Bitte warten …“ Doch diesmal könnte es sich tatsächlich lohnen.
Sei es deinen gegönnt glaube auch das es im Pass mehr gespielt wird als nativ gekauft
Die xbox Zielgruppe ist schon anderes als ps