Entwickler Superlou hat das Singleplayer-Horrorspiel „Finding Frankie 2“ offiziell für den PC angekündigt, während die Konsolen-Fassung zu einem späteren Zeitpunkt folgen wird.
Das Sequel setzt erneut auf die Kombination aus First-Person-Parkour und Maskottchen-Horror, verlegt das Szenario diesmal aber in die finale Staffel einer tödlichen, fiktiven Fernsehshow.
Spieler treten gegen 99 computergesteuerte Kontrahenten an, um einen Ingame-Hauptpreis von 10 Millionen Dollar zu gewinnen. Das spielerische Fundament besteht aus Wall-Runs, Rail-Grinds, Rutschpartien und Trampolin-Sprüngen. Superlou vergrößert das Areal im Vergleich zum Vorgänger (unser Review) noch einmal deutlich. Größer bedeutet in diesem Genre oft Leerlauf. Hier soll die Dichte an Fallen und Verfolgungsjagden das Tempo hochhalten. Punkt.
Gameplay-Mechaniken und spielerische Vorbilder
Die spielerische Progression ist erneut streng an das Show-Konzept gebunden, wobei am Ende nicht selten der Tod steht. Das bedeutet im Klartext: Brutale Eliminierungen der Konkurrenz bestimmen den Ablauf, während der Spieler Hindernisparcours und Arena-Prüfungen absolviert.
Die Entwickler nennen explizit Vorbilder wie Five Nights at Freddy’s, Poppy Playtime und Bendy and the Ink Machine. Das Design der Monster orientiert sich sichtlich an diesem populären Indie-Horror-Trend. Der Fokus liegt auf Jump-Scares und Verfolgungsjagden unter Zeitdruck.
Ob die Parkour-Mechanik in Teil 2 noch präziser für die angekündigten, komplexen Parcours-Abschnitte ist, muss sich zeigen. Potenzial nach oben hat das Franchise definitiv, und schwammige Sprungfedern töten die Atmosphäre schneller als jedes Monster.
„Finding Frankie 2“ bedient erfolgreich die etablierte Nische des Content-Creator-Horrors, erweitert das Prinzip aber um mechanischen Anspruch durch Geschicklichkeitselemente. Für Spieler bedeutet die Ankündigung vor allem mehr vom Gleichen, nur in einem größeren, vertikaleren Areal. Wer den Vorgänger wegen der Kombination aus Bewegung und Terror mochte, bekommt hier die logische Evolution. Ein finales Release-Datum oder Plattform-Pläne für Konsolen fehlen bisher.
