Die internationalen Pressestimmen krönen „Forza Horizon 6“ zum aktuell besten Open-World-Rennspiel mit einem Metascore von 92 Punkten. Das Japan-Setting überzeugt die Kritiker durch technische Brillanz und eine enorme inhaltliche Dichte auf Xbox Series X und PC.
„Forza Horizon 6“ setzt sich mit Spitzenwertungen an die Spitze des Genres und liefert das von Fans seit Jahren geforderte Japan-Szenario. Während die Fachpresse die visuelle Umsetzung von Tokio und den ländlichen Gebieten sowie das verfeinerte Fahrgefühl lobt, bleibt die grundlegende Formel der Serie weitestgehend unangetastet. Playground Games liefert damit das bisher umfangreichste Paket der Reihe ab, ohne das Rad mechanisch neu zu erfinden.
Die internationalen Wertungen in der Übersicht
Die Resonanz ist fast ausnahmslos euphorisch, wobei insbesondere die Atmosphäre und die technische Umsetzung hervorgehoben werden.
- IGN: 10/10 – „Uneingeschränkt das Beste. Der neue Standard für Open-World-Racing.“
- Eurogamer: 5/5 – „Playground Games nutzt 14 Jahre Serienerfahrung mit Bravour.“
- Jeuxvideo: 19/20 – „Der König des Open-World-Motorsports ist im Land der aufgehenden Sonne im sechsten Gang.“
- GamesRadar+: 4/5 – „Das bisher beste Forza Horizon, auch wenn das spielerische Grundgerüst sehr vertraut bleibt.“
Japan als technisches und kulturelles Highlight
Die Entscheidung für Japan zahlt sich laut den Testern vor allem durch die Abwechslung aus. Das Spiel bietet ein System von 72 Mikro-Jahreszeiten, die das Erscheinungsbild der Welt ständig verändern. Technisch liefert der Titel auf der Xbox Series X konstante 60 FPS im Performance-Modus bei 4K-Auflösung. IGN Benelux betont zudem den Fokus auf die JDM-Kultur (Japanese Domestic Market) und die deutlich verbesserten Motorensounds, die in den Vorgängern oft ein Kritikpunkt waren.
Neben klassischen Rennen gibt es neue Aktivitäten wie Essensauslieferungen und die Möglichkeit, eigene Garagen individuell zu gestalten. Die Progression wurde durch das sogenannte „Wristband“-System angepasst, um den Spielverlauf wieder motivierender zu gestalten, nachdem „Forza Horizon 5“ für seine zu schnelle Belohnungspolitik kritisiert wurde.
Kritik an fehlender Innovation
Trotz der Höchstwertungen merken Publikationen wie Gamereactor UK oder ScreenRant an, dass Playground Games sehr sicher spielt. Die Benutzeroberfläche und die grundlegenden Spielmodi ähneln stark den Vorgängern. Wer eine Revolution des Arcade-Rennspiels erwartet hat, wird enttäuscht. Es ist eine konsequente Perfektionierung des Bekannten, keine Neuausrichtung.
„Forza Horizon 6“ ist das erwartete Brett. Wer eine Xbox oder einen starken PC hat, kommt an diesem Titel nicht vorbei, wenn er auch nur ansatzweise Benzin im Blut hat. Die technische Dominanz von Playground Games ist beeindruckend, auch wenn ich mir persönlich mutigere Experimente beim Missionsdesign gewünscht hätte. Japan rettet hier vieles durch das reine Setting-Interesse.
Hinweis: Unser ausführlicher Test zur PlayStation-5-Version folgt später in diesem Jahr.
Tolles setting aber dank gt ist für mich das gerne Tod. Es fühlt sich einfach nach zeit Verschwendung an rennspiele zu spielen horizon 5 (teil 6 wird es auch nicht schaffen ) hat es auch nicht geschafft mich zu bekehren, schade.
Genrekönig der Arcade-Racer. Wichtige kleine Anmerkung.
Bei Rennsimulationen kommt nix an Assetto Corsa (PC) oder GT7 (Konsole) ran.
GT7 mit den specs eines Highend-PC wäre wahrscheinlich das perfekte Rennspiel.
Also ich fahre sehr viel Sim-Racing auf dem PC, und Assetto Corsa bzw. Assetto Corsa Competizione sind schon ganz, ganz lange kein Genrekönig mehr auf dem PC. Da sind iRacing und Lens Mans Ultimate (LMU) schon sehr deutlich davongezogen. AC und ACC sind im Grunde tot auf dem PC.