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Game Pass vor dem Umbruch: Günstigerer Preis, First-Party-Games, aber kein Call of Duty?

Xbox-CEO Asha Sharma plant Game Pass Reform. Neue First-Party-Stufe im Gespräch, während Call of Duty Day-One-Releases gestrichen werden könnten.

Lukas Author 2026
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Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Microsoft reagiert auf die Kritik an den hohen Abo-Kosten und plant laut Insider-Berichten eine flexible Neugestaltung des Game Pass, die sogar den Verzicht auf künftige „Call of Duty“-Releases beinhalten könnte.

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Die neue Xbox-CEO Asha Sharma stuft den Game Pass in seiner aktuellen Form als „zu teuer“ für die Spieler ein und bereitet eine tiefgreifende Umstrukturierung vor, um die Attraktivität des Dienstes wieder zu steigern. Nachdem die Preise für den Ultimate-Tarif im letzten Jahr auf knapp 27 EUR geklettert sind, signalisiert die Führungsebene nun eine Abkehr vom starren „One-Size-Fits-All“-Modell.

Fokus auf First-Party: Die Rückkehr zum Kern

Ein zentraler Punkt der Strategie ist die Einführung spezialisierter Abo-Stufen. Laut aktuellen Berichten von The Verge, denen nun das vollständige Memo vorliegt, und internen Leaks arbeitet Microsoft an einem Modell, das sich rein auf First-Party-Titel konzentriert.

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  • Der „Trion“-Tarif: Ein Leak deutet auf eine Stufe hin, die gezielt Klassiker und Neuheiten von Bethesda, Obsidian und den Xbox Game Studios (z. B. Fallout 4, Fable) bündelt.
  • Zielgruppe: Spieler, die kein Interesse an monatlich wechselnden Indie-Titeln haben, sondern gezielt die großen Microsoft-Marken spielen wollen.

Diese Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf die Marktsättigung. Wir zahlen möglicherweise weniger, wenn wir uns auf das Kern-Portfolio von Xbox beschränken, anstatt für eine riesige Bibliothek zu zahlen, die wir ohnehin nie komplett nutzen.

Das Call of Duty-Dilemma

Die brisanteste Entwicklung betrifft das Zugpferd der Activision-Übernahme. Um die „Value Equation“ – also das Verhältnis von Preis und Leistung – zu retten, steht die Day-One-Verfügbarkeit von Call of Duty auf der Kippe.

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Der Plan sieht wohl vor, bestehende Teile im Service zu lassen, künftige Ableger aber nicht mehr zum Launch im Abo anzubieten. Das ist eine bittere Pille für alle, die den Game Pass primär als günstigen Zugang zum jährlichen Shooter-Update sehen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist der Schritt nachvollziehbar: Die entgangenen Verkäufe von Millionen Vollpreis-Exemplaren lassen sich durch die aktuellen Abo-Gebühren kaum kompensieren, ohne den Preis für alle Nutzer massiv nach oben zu treiben.

Strategische Partnerschaften als Rettungsanker

Neben neuen Tarifen prüft Sharma offenbar Bundles mit Drittanbietern. Ein Kombi-Abo mit Netflix steht im Raum. Das zeigt deutlich, wohin die Reise geht: Microsoft will den Game Pass als Lifestyle-Produkt etablieren, das über die Konsole hinausgeht, um die stagnierenden Nutzerzahlen anzukurbeln.

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Die Einsicht, dass 27 EUR im Monat für viele die Schmerzgrenze überschritten haben, ist ein wichtiges Signal. Dennoch ist Vorsicht geboten: Eine Zersplitterung des Dienstes in immer mehr Unter-Abos (Essential, Premium, Trion, etc.) könnte am Ende für mehr Verwirrung als für Ersparnis sorgen. Wenn Call of Duty als Day-One-Argument wegfällt, verliert der Game Pass sein schärfstes Schwert im Kampf gegen den Einzelkauf.

Würdet ihr ein günstigeres Abo abschließen, das nur Microsoft-Titel enthält, wenn ihr dafür bei Call of Duty wieder zum Vollpreis-Kauf greifen müsstet?

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