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Gehen Sony die Spiele aus? PlayStation Studios und das düstere Live-Service-Desaster

Sony taumelt nach Live-Service-Fehlschlägen: PlayStation Studios kämpfen um Blockbuster. Singleplayer-Ikonen auf Eis, PS6 rückt näher. Ist die goldene Ära der Exklusivtitel vorbei?

Niklas Author 2026
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Niklas Bender
Editor-in-Chief bei PlayFront und Spezialist für kritische Analysen. Niklas Bender steht für eine klare redaktionelle Kante und furchtlosen Journalismus. Sein Fokus: die Dekonstruktion von PR‑Floskeln. Er...

Sony Interactive Entertainment steckt in einer Krise – zumindest, wenn man die jüngsten Entwicklungen bei PlayStation Studios betrachtet. Laut Berichten wurden in den letzten Jahren mindestens acht Spiele eingestellt, darunter mehrere ambitionierte Live-Service-Projekte. Die Absagen werfen nicht nur Fragen zur Strategie des Unternehmens auf, sondern auch zur Zukunft der PlayStation-First-Party-Produktionen.

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Das große Fragezeichen hinter den Singleplayer-Titeln

Während PlayStation durch exklusive Singleplayer-Blockbuster wie „The Last of Us“ oder „God of War“ definiert wurde, scheint das Vertrauen in diese Erfolgsgaranten zu wanken. Sony setzte in jüngster Zeit verstärkt auf Live-Service-Spiele, um das Geschäftsmodell zu diversifizieren. Ziel war es, bis 2026 ganze 12 solcher Spiele auf den Markt zu bringen – ein Vorhaben, das sich nun als Boomerang erweist.

Laut Bloomberg-Journalist Jason Schreier auf Bluesky hat die Konzentration auf diese Projekte der traditionellen First-Party-Produktion massiv geschadet. Schreier berichtete von gestrichenen Spielen bei Bend Studio und Bluepoint Games, zwei renommierten Studios, die für qualitativ hochwertige Spiele bekannt sind. Besonders beunruhigend: Schreier deutet an, dass das geplante „Tentpole-Lineup“ – also die großen Zugpferde der Marke – bis zur PS6-Generation kaum noch Gestalt annehmen wird.

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Was kommt als Nächstes?

Natürlich ist das keine völlige Katastrophe: Einige Blockbuster stehen noch auf dem Plan. So wird Ghost of Yotei, ein neues Projekt von Sucker Punch, bereits dieses Jahr erwartet. Auch „Wolverine“ von „Insomniac“ Games, das spätestens 2025 erscheinen dürfte, sorgt für Hoffnung. Doch das sind nur zwei Titel, und das reicht nicht, um eine Konsole am Leben zu halten.

Hinzu kommt die Ungewissheit bei anderen Studios. Santa Monica Studio, die Macher von „God of War“, haben noch nichts Konkretes über ihr nächstes Projekt verraten. Bend Studio und Bluepoint Games, deren Projekte ebenfalls in der Schwebe sind, werden in dieser Konsolengeneration wohl kaum mehr liefern.

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Eine düstere Aussicht für PlayStation Studios?

Sony steht an einem Scheideweg. Die Fokussierung auf Live-Service-Titel mag in der Theorie lukrativ wirken, doch die Realität sieht anders aus. Die Fans lieben PlayStation wegen ihrer ikonischen Singleplayer-Erlebnisse – nicht wegen Lootboxen und Battle Passes. Das Desaster um die gestrichenen Spiele zeigt, dass Sony dringend einen Kurswechsel braucht. Ohne ein starkes First-Party-Lineup könnte die PS5-Ära als eine der schwächsten in die Geschichte eingehen.

Die nächsten Jahre werden entscheidend sein, nicht nur für PlayStation Studios, sondern auch für die Wahrnehmung der Marke insgesamt. Der Druck auf Sony, die richtigen Entscheidungen zu treffen, könnte kaum größer sein. Fans hoffen, dass das Unternehmen seine Strategie rechtzeitig korrigiert – bevor es wirklich zu spät ist. Bis dahin hilft vielleicht Microsoft aus.

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Michael Schöls
18. Januar 2025 18:32

Sie haben live Service Games eingestampft, eine bessere Entscheidung konnten die gar nicht machen

pray
18. Januar 2025 18:21

Sony hat sich mit seinen großen krass präsentierten (damit meine ich einfach nur Grafik riesengroße Welt Motion Capture etc) spielen in eine Richtung gedrängt komme aus der sie nicht mehr rauskommen. Noch größer noch mehr zu tun etc da landen sie in derselben Ecke wie Ubisoft die sich auch selber zerstört haben. Bzw genau da sind sie jetzt schon. Der ganze Service Quatsch hat auch nichts gebracht und das wollen die Leute auch nicht dafür kauft man sich keine PS5 für 500 € oder die Pro inzwischen für fast 1000 €… sony muss einfach mal begreifen, dass sie sich auf das zurückbesinnen müssen, was sie groß gemacht hat. Und da können wir 1000 Leute sagen resistance und Co hat sich angeblich nicht gut genug verkauft… solche Marken haben Playstation getragen. Sony muss kleine open worlds machen oder Schlauchlevel oder Spiele mit Hub Gebieten. Von Sony müssten solche Spiele kommen wie ein Doom, ein Elder Scrolls ein Stalker, ein Metro, ein Siren, Darksiders, bloodborne, Demon Souls 2, Borderlands, Zelda. Das wären alles Marken die eine Playstation tragen würden natürlich soll Sony jetzt nicht eins zu eins kopieren aber solche Spiele solche Genres bräuchte Sony. Bloodborn wollen die Leute betteln danach und Sony ist es einfach nur egal. Siren könnte man günstig entwickeln juckt Sony auch nicht, stattdessen kauft man sich Silent Hill exklusiv ein. Sony muss wieder Spiele mit Charakter machen, unterschiedliche Genres bedienen und mit third person Drama Realismus aufhören

pray
18. Januar 2025 18:14

Guter Artikel, danke dafür.

Der Satz hier „Doch das sind nur zwei Titel, und das reicht nicht, um eine Konsole am Leben zu halten.“

– sage ich schon seit Jahren. Es waren und sind seit dem Erfolg von Last of Us immer dieselben Marken, die von Sony in den Mittelpunkt gerückt werden und sich alle untereinander auch extrem ähneln. Geschmäcker sind verschieden das akzeptiere und respektiere ich, aber ich war auf der PS3 von Last of Us schon nicht so mega begeistert weil es für mich einfach nichts Atemberaubendes war und ich den Hype nicht verstehen konnte… es gab dutzende Spiele die das in meinen Augen besser gemacht haben. Last of Us war einfach nur Uncharted in grau düsterer mit Fokus auf die Charaktere und ganz viel Drama Drama Unwohlsein spielmechanisch war es Hölzern, repetitiv und was die Steuerung Menüführung und auch Elli als Begleiterin angeht total nervig

das Spiel wurde aber so extrem gehypt und gepusht, auch von den Medien, dass es meiner Meinung nach! Viel zu hoch gehandelt wurde. Sony hat sich nur noch daran orientiert und alle Marken angepasst die Kreativität Vielfalt und Fantasie für die Playstation bis dahin stand sind nicht mehr vorhanden. Horizon z.b. ist ein monster hunter klon in oberflächlich und war nur so erfolgreich weil es ghyped wurde und neu war. God of war 2018 auch. Sie waren erfolgreich weil sie gehyped wurden und die Leute sich haben einlullen lassen. Die Nachfolger sind teils besser aber „floppen“ weil der Reiz weg ist

Dr. Bob
20. Januar 2025 11:03
Reply to  pray

„Last of Us war einfach nur Uncharted in grau düsterer“
Aua! Du glaubst du den Quatsch den du da schreibst? 

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