God of War Remake: Trailer zeigt, wie ein echtes Comeback aussehen könnte

Ein Fanprojekt zeigt, wie beeindruckend ein God of War Remake aussehen könnte – inklusive neuem Kratos-Design, Hydra-Kampf und kompletter Technik-Neuinterpretation.

Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

Wenn Fans anfangen, Projekte selbst in die Hand zu nehmen, ist das immer aufregend. Im Fall des God of War Remake bringt Content Creator Alifilmworx ein solches gleich mit Vorschlaghammer: Acht Monate Arbeit, unzählige 3D-Modelle, handgebaute Animationen und eine komplette Neuinterpretation der ikonischen Hydra-Sequenz aus dem 2005er Original. Das Ergebnis wirkt eher wie ein inoffizieller Prototyp als ein Fanvideo, und genau das ist der Punkt.

Der Auslöser? Seine Ernüchterung. Zum 20. Jubiläum des Franchise hatte sich der Creator eine remasterte Version gewünscht. Stattdessen gab’s einen limitierten DualSense-Controller. Sein Kommentar dazu ist so direkt wie nachvollziehbar: „Dann mache ich es eben selbst.

Wie der Fan den Geist des Originals modernisiert

Der spannende Teil ist nicht, dass jemand eine Cutscene nachbaut, das passiert ständig. Spannend ist, wie konsequent Alifilmworx die Vorlage auseinander­nimmt und neu zusammensetzt. Der Kratos in diesem Remake basiert weder auf der PS2-Version noch auf „Ragnarök“, sondern auf einer Mischung aus dem monströsen „God of War III“-Look und der kantigeren Valhalla-Variante. Zugleich wurden frühere Kritikpunkte ernst genommen: Gesicht, Körperbau und das Tattoo wurden komplett neu modelliert.

Die Detailtiefe zieht sich durch das gesamte Projekt. Die Blades of Chaos wurden in mehreren Iterationen überarbeitet, die Untoten wirken endlich wieder wie verrottende Kreaturen statt Fitnessstudio-Krieger, und die Hydra selbst ist ein voll animiertes Biest mit Texturen, die eher nach AAA-Standard aussehen als nach Hobbyprojekt.

Der Creator erklärt transparent, wie er Beleuchtung, Wetter­effekte und Materialdarstellung optimiert hat. Zum Beispiel indem er Lichtquellen an die Kamera bindet, um flexibel filmische Stimmungen zu erzeugen, ein Trick, den man sonst eher in Tech-Demos sieht.

Ein Showcase, aber kein Hinweis auf ein echtes Remake

Das Projekt bleibt jedoch eine Fanarbeit. Sony hat sich dazu nicht geäußert und es gibt keinerlei Hinweise auf ein offizielles God of War Remake. Realistisch betrachtet macht der Aufwand des Creators aber deutlich, dass ein moderner Neubau technisch absolut machbar wäre, und dass Fans offensichtlich Lust darauf hätten.

Das Fan-Remake wirkt wie ein Stachel im Fleisch: kreativ, technisch beeindruckend und vor allem eine Erinnerung daran, wie groß das Verlangen nach einer zeitgemäßen Neuauflage ist. Ob Sony darauf reagiert? Keine Ahnung. Aber nach diesem Video wäre es schwer, so zu tun, als gäbe es keinen Bedarf.

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Crydog
1 Monat zuvor

Kenne schon der typ ist der hammer er hat auch das intro zum ersten teil gemacht super lustig und kreativ
Sony hätte ihn 4 Milliarden geben sollen anstatt bungie dann hätten wir schon längst ein remake og trilogy

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