David Jaffe hat seine Kritik an God of War: Sons of Sparta präzisiert. Nach einem wütenden Rundumschlag folgt nun eine längere Analyse, in der er konkrete Designprobleme benennt. Der Tonfall ist weiter gereizt, inhaltlich wird es aber deutlich greifbarer. In seinem aktuellen Fazit kommt Jaffe zu dem Schluss, es sei „einfach schrecklich„.
Das 2D-Metroidvania von Mega Cat Studios setzt auf einen jungen Kratos und einen reduzierten Stil. Genau hier verläuft die Bruchlinie, nicht nur bei Jaffe, sondern auch innerhalb der Community.
Designkritik trifft auf Preisdebatte
Jaffe kritisiert vor allem technische Grundlagen: visuelle Umsetzung, UI-Struktur und unklare Gegner-Telemetrie. Das sind valide Punkte, gerade in einem Genre, das von Präzision lebt. Interessant ist, dass viele Spieler diese Kritik teilen, allerdings aus einem anderen Blickwinkel.
Mehrfach wird der Preis von rund 30 EUR infrage gestellt. Für ein Metroidvania mit einfacher Sprite-Grafik sei das zu hoch angesetzt, insbesondere wenn man es mit Genre-Größen wie Hollow Knight vergleicht. Der Vorwurf lautet nicht „schlechtes Spiel“, sondern schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis, verstärkt durch den großen Namen auf der Verpackung.
„God of War“ drauf – aber steckt es auch drin?
Ein wiederkehrendes Argument lautet, dass God of War: Sons of Sparta sich nicht wie God of War anfühle. Zwar spiele man Kratos, doch Optik, Stimme und Kampfstil seien so weit vom bekannten Bild entfernt, dass die Marke hier eher als Aufpreis denn als Identität fungiere. Zu einem ähnlichen Fazit kommt auch unser Review, wonach die Helden absolut austauschbar seien.
Die fehlenden Chaos-Klingen, der junge Protagonist und der nüchterne 2D-Stil sind erzählerisch erklärbar, aber nicht automatisch akzeptiert. Mehrere Stimmen betonen: Als Bonus-Spiel oder PlayStation Plus-Titel wäre die Akzeptanz deutlich höher gewesen.
Verantwortung bei Sony und Santa Monica?
Jaffe schiebt einen Teil der Verantwortung klar zu Santa Monica Studio und Publisher Sony. Ein First-Party-Label wecke Erwartungen – an Produktionsqualität, an Markenpflege und an kreative Klarheit.
Genau hier setzt auch die schärfste Community-Kritik an: Der Vorwurf lautet nicht Ideenlosigkeit, sondern Kostenoptimierung auf Markenbasis. Ein günstiger 2D-Titel mit großem Namen sei aus Business-Sicht logisch, aus Fan-Sicht aber riskant.
Am Ende ergibt sich ein widersprüchliches Bild. God of War: Sons of Sparta scheint ein ordentliches Metroidvania zu sein – einige Spieler haben sichtbar Spaß damit. Gleichzeitig prallen Erwartungshaltungen aufeinander: Marke gegen Genre, Preis gegen Umfang, Nostalgie gegen Neuausrichtung.
Jaffe bringt technische Argumente, die man nicht einfach abtun kann. Er übersieht aber, dass viele Spieler das Spiel nicht als Sakrileg, sondern als kleinen Ableger sehen. Das eigentliche Problem ist weniger das Spiel selbst, sondern der Name, den es trägt.




´´Ein wiederkehrendes Argument lautet, dass God of War: Sons of Sparta sich nicht wie God of War anfühle. Zwar spiele man Kratos, doch Optik, Stimme und Kampfstil seien so weit vom bekannten Bild entfernt, dass die Marke hier eher als Aufpreis denn als Identität fungiere. Zu einem ähnlichen Fazit kommt auch unser Review, wonach die Helden absolut austauschbar seien.´´
das kann man über alle god of war spiele nach ascension sagen. von god of war kann man da nicht mehr reden. nordische mythologie, alle waffen fehlen, die chaosklingen gab es als ´´belohnung´´ nach der ersten hälfte des spiels, was für alle das highlight waren, leute haben teilweise in videos geweint… das sagt doch alles?! man bekommt etwas weggenommen und später wieder… und freut sich?! weil es eben ein kleiner teil davon ist, was god of war repräsentiert… der rest fehlt bei den beiden ´´neuen´´ teilen immer noch.
man hat generischen third person walking simulator mit hack and slash, soulslike low kampfsystem gemacht, die kamera wie bei allen großen modernen ´´filmischen´´ spielen nah dran geklatscht, das setting geändert, den hauptcharakter optisch geändert, ihm einen sohn angedichtet, die frau vor dem spiel offscreen sterben lassen und sich 0,0% an ´´show, don´t tell´´ gehalten sondern quasi alles was interessant ist, während bootsfahrten etc erklärt.
wundert mich, dass man sich jetzt hier aufregt, dass es sich nicht wie god of war anfühlt und so viel markantes fehlt…
Ich finde Santa und sony hätte eine remaster collection bringen sollen mit allen teilen und den spiel inbegriffen als neues conntent für 60€
Und die remakes trilogy dann für neues Publikum mit den 2018 gameplay. So hätte man beide Zielgruppen glücklich gemacht
hätte ich gut gefunden. ich würde denen auch für 80 euro eine remaster collection mit den alten teilen abkaufen.
dann endlich einen dritten teil der neuen teile damit da mal die story zuende ist und danach auf ps6 (und pc) dann eine neue reihe starten die vl wieder andere wege geht.
so würde man auf jeden fall alle glücklich machen.
es klingt vl so als würde ich god of war 2018 und ragnarök hassen, dem ist nicht so. ich habe beide gekauft. god of war 2018 sogar ein zweites mal um es nochmal durchzuspielen…
ich verstehe dass viele die teile mögen, ich weiß auch, dass du die neuen ansprechender findest, als die alten aber ich kann das halt leider für mich nicht so sehen, egal wie oft und intensiv ich die teile spiele.
ich ´´trauere´´ den alten teilen hinterher und bin froh, dass wir wenigstens noch devil may cry 5 bekommen haben, was für mich näher an dieser ´´alten´´ formel dran ist. mir fehlen solche spiele einfach und auch ein hellblade ist wieder nur wie die neuen teile.
es bedient einfach kaum noch jemand diese ´´nische´´ und ich bin so dermaßen übersättigt von diesen ´´kamera nah dran cinematic like´´ games
hatte auch meine probleme mit resident evil 2 und 3 remake… teil 4 war für mich dann endlich wieder super und 7 sowie 8 finde ich eh grandios. wenn man das mag, sind das gute zeiten, wenn man es nicht mag…. naja 😉
auf jeden fall eine gute idee von dir mit den zwei ´´schienen´´
Ja dmc 5 ist echt god tier wenn man bei den remake die Kamera wenigstens so machen würde und spring Button würde das für mich auch noch klar gehen ich möchte nur nicht die feste Kamera Perspektive haben,klar optinal als gemick kann man machen aber auf ps5 sollte frei drehbare Kamera Pflicht sein. Besonders dann wenn man sich remake schimpft und dann wahrscheinlich auch jedes spiel einzeln rausbring für 80€. Und rpg Elementen müssen für mich auch nicht sein,wie du schon sagt so ein dmc5 oder teile system mit den Blut opfern um waffen Fähigkeiten freizuschalten reicht vollkommen aus für mich, ich brauche kein Chaos klingen griff der 10% mehr schaden bringt. Fand das system sowieso nicht richtig belohnend
Und wenn wir Pech haben wird jedes einzelne remake in Abständen von mindestens 2-3 jahren veröffentlicht. Dann wird es fast eine Dekade dauern bis man die komplette trilogy hat ohne Zugriff auf die alten spiele zu haben
das würde mich bei sony nicht wundern und das wäre wirklich hart… das selbe macht anscheinend ja microsoft mit den halo spielen.
da sieht man bei der präsentation schon, dass schatten aufploppen, modelle geändert wurden, etc… das soll dann wieder 60-80 euro kosten und wird 0,0% mit dem original mithalten können…. dann irgendwann teil 2, jahre später mit pech teil 3… und mit ganz viel ´´glück´´ gibts in der zeit kein einziges ´´richtiges´´ halo
Ernüchterung bis hin zur maßlosen Enttäuschung & Stagnation münden innerhalb ihres bisherigen Zenits mit dem Release von God of War Ragnarök, das Ding hätte meiner Meinung nach auf diese Weise niemals das Licht der Gamingwelt erblicken dürfen.
ich finde den kommentar extrem interessant kann mir aber nicht genau ableiten, wie du das explizit auf god of war ragnarök anwendest. deine meinung interessiert mich, auch die sichtweise dahinter. würdest du dir die zeit nehmen, das einmal ausführlich zu schreiben? ich würde mir das gerne mal durchlesen und gucken inwieweit sich das mit meiner sichtweise deckt. ich lese immer nur ´´god of war 2018 und ragnarök sind geil und besser als die alten teile´´ oder ´´god of war ist ***´´
es macht sich kaum jemand die mühe mal anständig zu schreiben, warum er enttäuscht ist und auch wenn ich gerne mal romane hier abtippe, ist das nichtmal im ansatz dem entsprechend, was man zum dem thema schreiben könnte. ich habe mit den neuen spielen auf so vielen ebenen probleme, dass ich darüber eine komplette dissertation verfassen könnte, was natürlich den rahmen sprengen würde. du bist ja glaube ich selber vater und kein junger bub mehr, da kann man dann schon von einer etwas reflektierteren sichtweise ausgehen und du wahrscheinlich auch die alten teile gespielt und somit den vergleich?! wäre spannend da mal von jemand anderem zu lesen, was er an den titeln kritisiert.
Ich bin selbst kein Vater, habe jedoch von Berufswegen her mit Kindern & Jugendlichen zu tun und sehe täglich, was die Zeiten, ihre Umstände sowie die sozialen Medien vor allen mit Unschuldigen anrichten, die auf Führung & Vorbild zur persönlichen Entwicklung angewiesen sind.
Du hast Recht, man könnte hier ausufern, das würde jedoch den Rahmen sprengen und schließlich ist man hier auf eine bestimmte Anzahl Satzzeichen festgesetzt. Richtig, ich bin mit der Ur-Reihe sozusagen aufgewachsen, dem traditionellen Videogame als Medium innerhalb der Unterhaltungsindustrie, in der die beinhaltete politische Message eine andere mit unterschiedlicher Intention gewesen ist. Kurz gesagt: Was mit einem würdigen, soliden Reboot in 2018 seinen Beginn fand, mündete innerhalb nur eines Sequels zur Vollkatastrophe, die ja niemanden vor den Kopf treten wollte, es war ein Crowdpleaser, bloß niemanden verärgern oder provozieren, dadurch kontrovers auf seine ganz eigene Art & Weise. Ein Protagonist, der innerhalb seiner Rolle vom grimmigen Gott zum verweichlichten Papa degradiert wurde, nur um in der nächsten spielbaren Szene durch seinen kleinen Bub abgelöst zu werden, das ganze garniert durch einen Antagonisten Cast, den man so innerhalb der Sesamstraße hätte auftreten lassen können und selbstverständlich darf Diversität in einem Videospiel 2022 nicht abhanden sein.
Was 2020 während der Zeit völliger Desillusionierung & Isolation ganzer Gesellschaften durch politische Machenschaften in unserer (vor allem westlichen) Welt Einzug erhielt, gefördert durch die sozialen Medien, erstreckte sich auch auf das Medium Videospiele. Es war großflächig vorhanden in einem God of War Ragnarok, fand seinen bisherigen Zenit in Dragon Age The Veilguard, was als politisches Sprachrohr als Instrument zur Propagierung von völliger Geisteskrankheit dienlich gewesen ist und es wird spätestens dann kippen, wenn Naughty Dog ihren ketzerischen Propheten auf die Welt der Videospiele los gelassen haben.
Alles kommt, wie’s kommen muss und ein Neustart ist eines Tages unvermeidlich. Solange wir nicht imstande sind, einen gesunden Mittelgrund zu erkennen und uns für diesen Weg entscheiden, wird es immer Extreme geben, die in Bubbles münden und Bürgerkriege vom Zaun brechen, ein Blick in die USA genügt, um zu erkennen, was auch uns hier in Europa spätestens in den kommenden 5 – 10 Jahren ereilen wird, denn, ich hab’s bereits einmal erwähnt, das größte Exportgut der Vereinigten Staaten ist deren Kultur und es ist unvermeidlich, dass deren Geist schleichend hier Einzug erhält.
Ich stimme dir mit allem zu was den Befund und dir Analyse angeht aber was folgt für eine Konsequenz draus? So wie ich wahr genommen habe gefällt dir das 2D gow und ragnarok so semi, für mich ist aber das gengenteil der Fall, auch wenn ragnarok sein probleme hat und erst durch den valhalla dlc besser wurde. Der Punkt ist vielleicht das wir als Fans andere Vorbestellung haben was ein gow ausmacht und was nicht. Und deswegen streiten ob pixel A oder pixel B das og sei. Aber vielleicht hatte jeffy nicht Unrecht wenn er sagt das die Entwickler selbst nicht mehr wissen was ein gow sei. Ist auch verständlich wenn man immer auf der jagt ist nach Wachstum und anderen Zielgruppen weil die Entwicklung immer teuer wird. Deswegen gibt es doch Barrierefreiheiten Einstellungen,bloß keinen weh tun alles mus inklusive sein. Gow ist doch nur ein Synthom dafür auch andere marken habe eine Identität Krise z.b AC was ist AC überhaupt? Rpg oder altes kampfsystem. Parkour oder easy automatik modus. Oder auch resi genau das selbe ego,third oder feste Kamera Perspektive,horror oder Aktion,alleine oder co op,alte vs neue figuren. Tekken von einer echten 3D kampfkunstsimulation zu einem 2D fighter mutiert mit feurbällen,bazokas mutiert. Die frage ist gibt die marken immernoch weil sie in der Lage wahren sich immer wieder neu zu erfinden oder verwässern sie nich damit ihr Branding und vergraulen damit ihre Fans der ersten std?
„Mach ein game für jedermann und am ende hast du ein game für niemanden“
Hey… guter Beitrag den man sich ohne Crydog Übersetzungstool durchlesen kann. Wo hast du den kopiert? 🙂
Frage für einen Freund.
„Mach ein game für jedermann und am ende hast du ein game für niemanden“
Du hast es Dir selbst beantwortet 😉
Naja so Philosophisch wollte ich dann doch nicht werden. Für mich ist die Konsequenz das spiel einfach nicht zu kaufen und ich denke für viele anderr auch
Da ist er wieder… ohne copy and Paste….
😉