GTA 6 kann nicht von KI entwickelt werden, sagt Take-Two-CEO

Take-Two-CEO Strauss Zelnick erklärt, warum KI kein GTA 6 erschaffen kann. Kreativität, IP-Schutz und originelle Inhalte bleiben menschliche Domäne.

Mark Tomson
Mark ist Managing Director von PlayFront.de und berichtet täglich über PlayStation, Gaming-Hardware und Videospiele. Sein Fokus liegt auf Sony-Konsolen, technischen Analysen und kritischen Reviews. Neben News...

Strauss Zelnick, CEO von Take-Two, hat letzte Woche in einem CNBC-Interview klargestellt: Die nächste Grand Theft Auto-Episode, GTA 6, wird nicht von künstlicher Intelligenz entwickelt. Trotz der Hype-Welle um generative KI und Automatisierung von Jobs sieht Zelnick die Technologie als ungeeignet für AAA-Spiele mit komplexen Geschichten.

Der Grund ist simpel: KI kann zwar Inhalte kombinieren, aber keine neuen erschaffen. Zelnick verweist darauf, dass KI-generierte Werke rechtlich kaum abzusichern sind und somit kein echtes geistiges Eigentum darstellen. Das sei für ein Milliarden-Franchise wie GTA ein absolutes Ausschlusskriterium.

„Wir müssen unser geistiges Eigentum schützen, und alles, was KI erzeugt, ist rechtlich nicht schützbar“, sagt Zelnick. Der Schutz von IP sei nicht nur rechtlich wichtig, sondern auch ein Schutz gegenüber anderen Unternehmen.

KI ist zu rückwärtsgewandt für kreative Welten

Zelnick erklärt, dass KI vor allem auf bestehenden Daten aufbaut. Sie ist „backward-looking“ – gut für wissenschaftliche Analysen oder Workflow-Optimierung, aber schlecht, wenn es um das Erschaffen neuer, reicher Narrative geht. GTA oder Red Dead Redemption leben von frischen Ideen, komplexen Charakteren und überraschenden Storytwists genau das, was KI derzeit nicht liefern kann.

Selbst bei hypothetischer völliger Freiheit würde KI laut Zelnick „nur etwas Deriviertes“ erzeugen. Die Essenz von GTA – kreative Freiheit, subtile Details, unerwartete Story-Punkte – lässt sich nicht einfach durch Algorithmen nachbauen.

Andere Firmen setzen trotzdem auf KI

Interessanterweise haben andere Studios wie EA und Microsoft die Technologie längst ins Visier genommen. Dort dient KI hauptsächlich zur Workflow-Verbesserung, Tools für Animations- oder Testprozesse und teilweise zur Ideenfindung.

Für GTA 6, das am 26. Mai 2026 für PS5 und Xbox Series X/S erscheint, bleibt klar, dass die große, offene Welt mit ihrer charakterstarken Story ist menschliche Arbeit. KI kann Teams unterstützen, aber die Magie von Rockstar – originelle Ideen, Plot-Twists, Interaktion – bleibt unersetzlich. Zelnicks Position ist eindeutig: KI ist Werkzeug, aber kein Autor.

Für Fans bedeutet das: Keine Angst vor generischen, KI-erstellten Missionen, GTA 6 bleibt handgemacht, wie es sein soll.

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Chanjo
1 Monat zuvor

Könnte Rockstar Ki nicht nutzen um uns eine deutsche Synchro zu spendieren ? Von mir aus mit einer Warbmeldung, dass wir diese auf eigene Gefahr nutzen und dass es eventuell zu Übersetzungsproblemen führen könnte. Würde ich in Kauf nehmen.

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