Hasbro streicht D&D-Projekt von Star Wars-Veteran

Hasbro zieht den Stecker beim Dungeons & Dragons Action-Adventure von Giant Skull. Alle Hintergründe zur Sparmaßnahme bei Wizards of the Coast.

Lukas Author 2026
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Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Hasbro hat die Zusammenarbeit mit dem Studio Giant Skull für ein neues Action-Adventure im „Dungeons & Dragons“-Universum überraschend gecancelt.

Weniger als ein Jahr nach der großen Ankündigung zieht der Mutterkonzern von Wizards of the Coast damit die Reißleine bei einem Projekt, das eigentlich als Grundpfeiler ihrer zukünftigen Gaming-Strategie galt.

Der abrupte Stopp eines Hoffnungsträgers

Wizards of the Coast hat die Reißleine gezogen und eine Publishing-Vereinbarung mit dem Indie-Studio Giant Skull beendet, noch bevor das Spiel richtig Form annehmen konnte. Das Studio wird von Stig Asmussen geleitet, dem gefeierten Director hinter „God of War III“ und „Star Wars Jedi: Fallen Order“. Asmussen hatte nach seinem Abschied von Electronic Arts im Jahr 2023 ein schlagkräftiges Team aus Branchenveteranen um sich geschart.

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Dass Wizards of the Coast ein frühes Konzept dieser Action-Adventure-Experten trotz der ursprünglichen Begeisterung („ein entscheidender Moment für die Gaming-Ambitionen beider Unternehmen“) nun verwirft, zeigt, wie knallhart die Prioritäten in der Branche derzeit verschoben werden.

Hinter den Kulissen von Wizards of the Coast läuft aktuell eine größere Reorganisation, der unter anderem auch das Studio Atomic Arcade zum Opfer gefallen ist. Hasbro versucht spürbar, die Kosten zu drücken und das Risiko zu minimieren.

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Warum das Sparpotenzial die Kreativität schlägt

Das Design von groß angelegten Action-Adventures verschlingt enorme Summen, und die Entwicklungszyklen sind lang. Obwohl Hasbro mit dem Sci-Fi-Epos „Exodus“ (geplant für 2027) weiterhin auf teure Eigenproduktionen setzt, zeigt die Absage an Giant Skull, dass externe Experimente derzeit kaum eine Chance haben. Das Vertrauen in etablierte Namen reicht nicht mehr aus, wenn die Konzernrechnung nach Einsparungen verlangt.

Für Spieler schwindet damit die Hoffnung auf ein storygetriebenes Singleplayer-Erlebnis im D&D-Universum, das die cineastische Wucht eines „Star Wars Jedi“ mit den Mechaniken des Pen-and-Paper-Klassikers verbindet. Nach dem gigantischen Erfolg von „Baldur’s Gate 3“ schien der Weg für anspruchsvolle D&D-Adaptionen geebnet.

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Doch statt die Welle zu reiten und auf erfahrene Storyteller wie Asmussen zu setzen, zieht sich Hasbro auf sichereres Terrain zurück. Giant Skull steht nun ohne Publisher da und muss das Konzept anderen Partnern anbieten. Zwar betont Asmussen, dass es dem Studio gut gehe und man in Gesprächen sei, doch der Verlust des D&D-Fundaments beraubt das Projekt seiner stärksten Strahlkraft.

Die Nachricht dämpft die Erwartungen an eine schnelle Welle hochklassiger D&D-Spiele nach Baldur’s Gate 3. Die Absage liegt nicht an mangelnder Kompetenz des Entwicklerteams, sondern rein an der risikoarmen Budgetpolitik von Hasbro. Für Giant Skull bleibt das Potenzial dank der namhaften Entwickler hoch, doch das D&D-Franchise verliert hier eine potenziell großartige Singleplayer-Erfahrung.

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Was denkt ihr? Hättet ihr gerne ein D&D-Action-Adventure im Stil von Jedi: Fallen Order gesehen, oder sollte sich die Marke lieber auf klassische RPGs konzentrieren? Disputiert mit uns in den Kommentaren!

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1 Kommentar
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pray
20. Mai 2026 01:22

mit verständnis:

könnte ein risikoprojekt sein, verschlingt evlt sehr viel geld, ist vielleicht garnicht mal so vieversprechend gewesen bzw hat nicht genug fortschritte gemacht, dass es sich gelohnt hätte und auch für die spieler gut geworden wäre

mit kritik:

sind die dumm? nach baldurs gate 3 wollen die mit D&D das dicke geld machen, exodus hat zwar mit D&D nichts am hut, ist aber eines oder vl sogar DAS vielvesprechendste action (science fiction) rollenspiel. wie blöd kann man sein, dass man dann einem spiel von jemandem, der gezeigt hat, dass er es kann (Asmussen) keine change gibt, wenn man sich doch zuvor dafür entschieden und es als ´´würdige´´ erachtet hat? so groß kann der geiz doch nicht sein. mit der denke würden gerade nicht millionen an spielern auf exodus warten! so verbaut man sich chancen und trifft genau die falshen entscheidungen. vl wäre es der nächst große rpg wurf geworden und hätte hasbro richtig viel geld in die kassen gespült