Doug Bradley kehrt als Pinhead zurück und das neue Entwicklertagebuch zu „Clive Barker’s Hellraiser: Revival“ beweist, dass Boss Team Games am 8. Oktober 2026 keine Gefangenen macht.
Der Survival-Horror-Titel für PS5, Xbox Series X|S und PC will das Genre nicht über billige Schockmomente definieren, sondern dringt tief in philosophische Abgründe vor.
Kultisten und gescheiterte Seelen
Wir kämpfen im Spiel nicht nur gegen die ikonischen Zenobiten, sondern legen uns vor allem mit zwei vollkommen unterschiedlichen, feindlichen Fraktionen an. Da ist zum einen die Scharlachrote Kirche, ein menschlicher Kult unter der Führung eines charismatischen Mannes namens Marlowe. Diese Fanatiker nutzen die legendäre Genesis-Box, um ein perverses Paradies voller Ausschweifungen zu erschaffen. Sie agieren klug, nutzen Waffen und nutzen fiese Taktiken. Gefährliche Gegner.
Auf der anderen Seite stehen die Unwürdigen. Das sind bemitleidenswerte, mutierte Kreaturen, die an den sadistischen Prüfungen der Zenobiten gescheitert sind und nun als deformierte Ausgestoßene durch das Labyrinth irren. Sie greifen uns in unberechenbaren Scharen an. Ein krasser Kontrast.
Sex, Schmerz und Trypophobie
Das Entwicklerteam betont, dass Gewalt hier niemals nur Selbstzweck ist. Groteske Szenen werden gezielt mit ästhetischen Elementen kontrastiert, um eine verstörende Anziehungskraft zu erzeugen. Dabei überschreitet das Spiel bewusst moralische Grenzen und thematisiert im Labyrinth sogar Drogenmissbrauch und Suizid. Harter Tobak.
Selbst die Designer stießen bei der Entwicklung an ihre mentalen Grenzen. Ein Teammitglied stellte während der Recherche zu den ekligsten Texturen fest, dass es unter Trypophobie leidet – der Angst vor Mustern aus engen Löchern. Die Monster im Spiel spiegeln das wider. Ein Albtraum für Betroffene.
Spielerisch wehren wir uns mit irdischen Waffen, den höllischen Kräften der Box und einem extrem detaillierten Zerstückelungs-System. Das Labyrinth selbst wartet zudem mit tödlichen Fallen aus rostigem Metall auf, die schnelle Reaktionen erfordern.
Geht das zu weit?
„Hellraiser: Revival“ könnte genau das unbequeme Horror-Brett werden, das dem Genre seit Jahren fehlt. Die Kombination aus psychologischem Ekel, philosophischen Fragen um Lust und Schmerz sowie dem kompromisslosen Gameplay wirkt extrem stimmig. Ob das spielerische Fundament abseits der Schockmomente trägt, muss sich zeigen. Ich bin vorsichtig optimistisch.

Bin auf Halloween gespannt. Ich liebe Myers das Hellraiser reizt mich kenne Filme jedoch nicht die reizten mich nicht
Ma Ng 😁👍🏼
Ich bin ja mal gespannt, wann hier gleich die Ersten ankommen und rumheulen, dass das Spiel „zu brutal“ oder „grenzwertig“ ist. 😂
Jahrelang beschweren sich alle, dass moderner Horror zu weichgespült ist und man wieder zurück zu den Wurzeln muss. Jetzt liefert ein Spiel endlich mal genau das!
Wer die Hellraiser-Filme kennt, weiß doch ganz genau, worauf er sich einlässt: Da werden den Leuten die Fleischhaken ins Gesicht gerammt, Ketten reißen die Haut vom Körper und Menschen werden brutal verstümmelt. Das gehört zu Clive Barker einfach dazu! Warum sollte das Spiel da plötzlich eine Blümchen-Wiese werden?
Ich freue mich auf jeden Fall riesig, dass das Ding so kompromisslos und hoffentlich zu 100 % uncut kommt. Ich bin im Oktober am Start! ⛓️🩸
Auf dieses Spiel freue ich mich jetzt schon, wenn es die Atmosphäre von den ersten beiden Filmen einfängt weiß man was Horror wirklich bedeutet.
Freu mich schon 😁
Hoffentlich sind Zitate aus den Filmen im Spiel enthalten
„Oh…keine Tränen! Das ist eine Verschwendung kostbaren Leidens!“ 😁😅