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Highguard geht offline: Wildlight zieht offiziell den Stecker

Nur sechs Wochen nach Launch ist Schluss: Wildlight zieht bei Highguard den Stecker. Tencent-Rückzug und Spielermangel besiegeln das Schicksal des Shooters.

Niklas Author 2026
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Niklas Bender
Editor-in-Chief bei PlayFront und Spezialist für kritische Analysen. Niklas Bender steht für eine klare redaktionelle Kante und furchtlosen Journalismus. Sein Fokus: die Dekonstruktion von PR‑Floskeln. Er...

Wildlight Entertainment schaltet die Server von Highguard am 12. März 2026 ab. Damit überlebt das Free-to-play-Projekt sein Debüt bei den Game Awards nur um drei Monate und reiht sich in die inzwischen lange Liste gescheiterter GaaS-Spiele ein. Nur Concord war damals noch schneller.

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Der kurze Weg vom Hype zum Schrotthaufen

Wildlight beendet das Experiment Highguard nach nur knapp sechs Wochen Live-Betrieb. Der Shooter, der im Dezember noch als großer Final-Act der Game Awards, und als Hoffnungsträger für das Genre, inszeniert wurde, scheiterte krachend an der Realität des Marktes.

Dass zwei Millionen Neugierige zum Start kurz reinschauten, war reines Marketing-Kalkül ohne Substanz. Die Spielerzahlen brachen sofort danach weg, was im Februar bereits zu Massenentlassungen führte. Jetzt folgt der endgültige Aus. Ein letztes Update bringt diese Woche noch einen neuen Charakter und Talentbäume, bevor die Lichter in neun Tagen für immer ausgehen.

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Wenn Investoren die Reißleine ziehen

Hinter dem schnellen Ende steckt die harte Logik der Geldgeber. Tencent, der chinesische Branchenriese hinter dem Studio, verlor laut Berichten unmittelbar nach dem schwachen Launch das Interesse und strich die Mittel. Wildlight versuchte zwar, mit einer Rumpfbesetzung das Gesicht zu wahren, doch ohne das nötige Sicherheitsnetz der Finanzierung ist ein Live-Service-Spiel nicht lebensfähig. Keine konstanten Einnahmen durch Mikrotransaktionen bedeuten das sofortige Todesurteil, völlig ungeachtet der angekündigten Roadmap für das gesamte Jahr.

Highguard reiht sich nahtlos in die Liste prominenter Leichen wie Sonys Concord ein. Die Branche produziert am Fließband Titel, die krampfhaft versuchen, ein Stück vom „Forever-Game“-Kuchen abzugreifen, während das Publikum längst bei den etablierten Platzhirschen festsitzt.

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Dass Wildlight jetzt noch schnell Content nachschiebt, der ohnehin schon fertig in der Schublade lag, ist lobenswert, wirkt aber wie ein letzter Gruß aus der Grabkammer. Wer Zeit in den Grind investiert hat, steht nun vor einem digitalen Trümmerhaufen.

Wieder ein Shooter, den niemand gebraucht hat, finanziert von Leuten, die nur Zahlen sehen wollten. Ich lege den Controller beiseite und warte auf die nächste Pressemitteilung, die uns das Scheitern als „wertvolle Erfahrung“ verkauft.

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Markus Schulz
4. März 2026 08:09

Ups😂😂😂😂. Wer hat das nicht kommen sehen😂😂

N7Dan
4. März 2026 06:01

Also frei nach Motto „Doppelt Hält Besser“ und anschließend werden wir feststellen, dass „Aller Guten Dinge Drei“ sind,

sobald Horizon Hunter’s Gathering unweigerlich gegen die Wand gekracht ist.

Es gibt Leute, die müssen’s einfach ganz genau wissen.

Marvin Seitz
3. März 2026 23:46

Hö war doch klar … Müll spiel

Crydog
4. März 2026 00:01

Länger als concord
Gurilia games kann sich ein beispiel nehmen und sollte schon mal ein Schreiben vorbereiten für fortnine horizon flop.
Und wie war das schreiben davor die bösen gamer sind schuld,sicher

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