Highguard: So funktioniert der neue Raid-Shooter

Highguard Guide: So meistert ihr den neuen Free-2-Play Raid-Shooter! Helden, Loot, Schildbrecher und Raids – alle Tipps für euren erfolgreichen Start.

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Jonas Herrmann
Gamer und Games-Redakteur aus München. Schreibe seit mehreren Jahren über Spiele und andere Dinge auf PlayFront, GamePro & Co.

Auf den Game Awards hat das neue Studio Wildlight ihren neuen Raid-Shooter Highguard vorgestellt. Dieser ist am 26. Januar 2026 Free-2-Play für die PS5, die Xbox Series X/S und den PC erschienen. Der Kern des Spiels ist ein komplett neuer Spielmodus, der Elemente von Titeln wie Rust, Rainbow Six Siege, Apex Legends und MOBAs zu einer komplett neuen Erfahrung vereint. Da das zum Start ein bisschen überwältigend sein kann, haben wir die wichtigsten Infos für euch zusammengefasst.

Highguard: Die wichtigsten Infos

Grundsätzlich ist Highguard ein rasanter Multiplayer-Shooter, in dem zwei Teams aus je drei Spielern gegeneinander antreten. Das Ziel ist dabei, die gegnerische Basis zu zerstören. Dies wird erreicht, indem die Lebenspunkte der Basis auf 0 gebracht werden. Dazu gleich mehr.

Zum Start können die Spieler aus acht verschiedenen Helden wählen, wobei jeder Charakter nur einmal pro Team genutzt werden kann. Alle Figuren haben natürlich einzigartige Fähigkeiten, die im Kampf eingesetzt werden können. Je nachdem, wie es läuft, kann eine Runde schon nach sechs oder sieben Minuten beendet sein, aber auch eine knappe halbe Stunde dauern.

Phase 1: Die Vorbereitungen

Nachdem alle Spieler ihre Helden gewählt haben, muss sich jedes Team noch für eine Basis entscheiden. Es gibt zum Start sechs einzigartige Basen mit unterschiedlichen Layouts, von denen je vier vorgeschlagen werden. Alle Basen können auf allen Maps platziert werden und sind für unterschiedliche Spielstile geeignet.

Ist die Wahl getroffen, beginnt das Spiel. Die Spieler spawnen in ihrer Basis und haben kurz Zeit, bis zu fünf Mauern zu befestigen. Diese können dann nicht so einfach zerstört werden. Außerdem ist es möglich, in der Basis das Start-Loadout auszuwählen. Ist das alles erledigt, wird es Zeit, auszureiten.

Phase 2: Looten und den Schildbrecher erobern

Die Karten sind so aufgebaut, dass sich zwischen den Spielerbasen weitläufige Landschaften erstrecken. Es gibt auch größere POIs wie Kathedralen, Burgen oder Dungeons. Auf dem Reittier ist man deutlich schneller unterwegs. Überall auf der Karte sind Kisten verteilt, in denen neue Rüstungen, Waffen und Ausrüstungsteile gefunden werden können.

Ein Farbcode gibt dabei die Stärke vor. Verbesserte Waffen kommen oft mit kleinen Perks, die beim Aufheben angezeigt werden. Die Amulette, von denen immer nur eins getragen werden kann, gewähren mächtige Buffs oder Fähigkeiten. Eine Besonderheit gibt es bei den Rüstungen. Hier geht es nicht nur darum, bessere zu finden, sondern auch darum, so viele wie möglich zu sammeln. Beim Ableben verliert man nämlich die aktuelle Rüstung, die dann beim Respawn automatisch durch eine weitere ersetzt wird, wenn sich eine im Inventar befindet.

Nach einiger Zeit wird dann auf der Karte und in der Welt durch einen großen Sturm angezeigt, wo sich der Schildbrecher formen wird. Das Schwert spawnt immer in einem der drei großen POIs auf der Karte. Ein Timer zeigt an, wie lange es dauert, bis das Schwert aufgehoben werden kann. Spätestens hier entstehen dann auch die ersten Kämpfe.

Das Schwert müsst ihr manuell aufheben und dann zur gegnerischen Basis transportieren. Teamarbeit ist hier besonders wichtig, da ihr dem gegnerischen Team angezeigt und dadurch zu einem leichten Ziel werdet. Bei der Basis angekommen, müsst ihr das Schwert in einen der angezeigten Plätze rammen und so den Raid starten. Wenn die Gegner das Schwert in eure Basis rammen, startet der Raid eben bei eurer Basis.

Phase 3: Der Raid

Der Raid beginnt, wenn der Belagerungsturm den Schutzschild der Basis zerstört hat. Das dauert allerdings nicht lange. Die Angreifer haben nun eine feste Anzahl von Leben, also Respawns. In der Basis finden sich drei Ziele: zwei Generatoren und der Seelenstein. Sie können alle zerstört werden, indem eine Ladung an ihnen platziert und bis zur Detonation verteidigt wird.

Der Raid beginnt, wenn die Basis aufgebrochen wurde.
Der Raid beginnt, wenn die Basis aufgebrochen wurde.

Die Generatoren sind dabei leichter zu erreichen und haben einen kürzeren Timer, dafür verursachen sie auch „nur“ 35 Schaden an der Basis. Der Start des Raids verursacht 30 Schaden. Wer also einen Raid startet und beide Generatoren zerstört, macht 100 Schaden und zerstört die Basis. Der Seelenstein zerstört die Basis allerdings direkt, ist also besonders wertvoll. Wenn es den Verteidigern gelingt, den Raid abzuwehren, erhält auch die Basis der Angreifer 30 Schadenspunkte.

Das Ende des Matches und weitere Tipps zum Start

Wenn es einem Team nicht direkt beim ersten Raid gelingt, die Basis zu zerstören, geht es gewissermaßen wieder mit Phase 1 los. Die gesammelte Ausrüstung bleibt aber erhalten, genau wie die zugefügten Schadenspunkte. Nach einiger Zeit kann man wieder losreiten und den nächsten Schildbrecher erobern. Wichtig ist allerdings, dass sich der Loot nach jedem Raid verbessert, es lohnt sich also, erneut auf die Suche zu gehen.

Neue Ausrüstung kann man außerdem nicht nur finden, sondern auch bei den Händlern kaufen. Die sind überall in der Welt verteilt und bieten einen Mix aus Waffen, Rüstungen und Verbesserungen an. Der Händler in der Basis hat dabei immer ein anderes Inventar als die Händler in der freien Welt. Bezahlt wird mit Kristallen, die in der Welt geerntet werden müssen.

Unsere Hands-on Vorschau zu Highguard gibt es unter diesem Link.

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