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Highguard: Sony erstattet In-Game-Käufe nach Server-Aus

Highguard schaltet die Server ab. Sony erstattet In-Game-Käufe automatisch. Ein weiteres Beispiel für den übersättigten Live-Service-Markt.

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Der Free-to-Play-Shooter Highguard stellte am 12. März 2026 den Betrieb ein. Sony reagiert auf das schnelle Aus und erstattet Mikrotransaktionen auf der PlayStation 5 automatisch zurück. Dies könnte ein Präzedenzfall für die Zukunft darstellen.

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Nach nur rund 45 Tagen am Markt ziehen der Entwickler Wildlight und die Plattformbetreiber die Reißleine. Das Spiel, das erst am 26. Januar 2026 für PC und PS5 veröffentlicht wurde, konnte die notwendigen Spielerzahlen nicht halten. In der Community wird das schnelle Ende vor allem auf technisches Missmanagement und ein übersättigtes Genre zurückgeführt. Ein letztes Update Anfang März lieferte zwar noch einen neuen Charakter („Warden“), eine Waffe und Skilltrees nach, konnte den Trend aber nicht umkehren.

Automatische Erstattungen bei Sony

Während die Situation auf dem PC aufgrund der individuellen Richtlinien für verbrauchte In-Game-Währungen komplexer bleibt, schafft Sony auf der PS5 Tatsachen. Berichten zufolge werden Käufe von virtueller Währung und Kosmetika automatisch dem PSN-Guthaben der betroffenen Nutzer gutgeschrieben.

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Dies betrifft insbesondere Spieler, die in den kurzen Live-Zeitraum des Titels investiert haben. Da „Highguard“ als Free-to-Play-Titel keinen Kaufpreis für das Basisspiel hatte, beschränkt sich die Rückabwicklung rein auf die Mikrotransaktionen.

Ursachenforschung der Community

Nutzer-Analysen weisen darauf hin, dass „Highguard“ mit massiven Performance-Problemen zu kämpfen hatte. Optimierungen für GPUs und CPUs sowie Fixes für das Level-of-Detail-System (LOD) kamen für die breite Masse zu spät.

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Zudem wird kritisiert, dass das Spiel ohne öffentliche Beta-Phasen veröffentlicht wurde, was die Identifikation fundamentaler Design-Fehler im Matchmaking und bei den Team-Größen (ursprünglich 3v3) verhinderte. Ein kurzzeitig nachgereichter 5v5-Modus konnte die Abwanderung der Spielerbasis nicht mehr stoppen, wobei die Entwickler schnell auf Feedback reagiert haben. Das endgültige Aus wurde jedoch durch die fehlende Finanzierung besiegelt, denn der Investor stieg nach dem schwachen Start umgehend aus.

Das Scheitern von „Highguard“ ist längst kein Einzelfall mehr, sondern reiht sich in eine Liste von Live-Service-Projekten ein, die den Markteintritt nicht überlebt haben. Die Frustration über die Kurzlebigkeit solcher Projekte führt nun zu ersten Konsequenzen in der Branche: Erste Entwickler kündigten bereits öffentlich an, sich künftig von diesem Modell abzuwenden und nie wieder an einem derartigen Live-Service-Konzept arbeiten zu wollen.

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Die automatischen Erstattungen sind immerhin ein letzter Sieg für die Spieler.

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Crydog
20. März 2026 07:19

Nett von sony.
Jetzt noch Marathon und horizon fortnine einstapfen

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