Highguard: Wildlight stellt neuen PvP-Raid-Shooter für 2026 vor

Highguard erscheint am 26. Januar 2026 für PS5, Xbox Series und PC. Wildlight Entertainment bringt einen neuen PvP-Raid-Shooter mit Cross-Play und neuer Markenwelt.

Niklas Bender
Niklas Bender ist Editor-in-Chief bei PlayFront.de und Spezialist für kritische Spieleanalysen und Meinungsformate. Seit 2023 prägt er die redaktionelle Kante des Magazins mit pointierten Kommentaren und...

Wildlight Entertainment bringt am 26. Januar 2026 seinen ersten Titel auf den Markt. Highguard, ein Free-to-Play-PvP-Raid-Shooter für PS5, Xbox Series und PC. Cross-Play und Cross-Progression sind von Beginn an dabei, heute fast Standard, aber eben auch ein Muss, wenn man ernsthaft in diesem Segment mitspielen will.

Das Studio selbst ist weniger neu als sein Name. Hinter Wildlight stehen Veteranen aus der Entwicklung von Apex Legends, Titanfall und – man hört es zwischen den Zeilen der Pressemitteilung – weiteren Multiplayer-Schwergewichten. CEO Dusty Welch betont, man wolle ein neues, „episch skaliertes“ Spieleuniversum schaffen. Solcher Marketing-Schwung ist vertraut, aber Wildlight hat zumindest die Vita, die solche Ambitionen plausibel erscheinen lässt.

PvP-Raids mit Fokus auf Tempo und Revierkämpfe

Highguard positioniert sich als PvP-Raid-Shooter, in dem zwei Warden-Teams um Kontrolle, Ressourcen und das Herzstück jeder Runde kämpfen: den Shieldbreaker. Erst wer dieses Artefakt erbeutet, kann die gegnerische Basis infiltrieren und zerstören – ein Setup, das klassische Objective-Modi mit einem leicht mythischen Twist verbindet. Die Spieler treten als Wardens an, arcane Gunslinger in einem Fantasy-Industrial-Setting, die Wildlight selbstbewusst als Startpunkt eines neuen Universums inszeniert.

Spielerisch soll Highguard schnelle Gefechte, Revierdenken und gezielte Teamkoordination verbinden. Das klingt nach einer Mischung aus Extraction-Loot-Loop und Arena-Dynamik, jedoch ohne den Survival-Überbau vieler Konkurrenten. Das könnte dem Titel helfen, eine klarere Identität zu formen, statt im aktuell überfüllten Extraction-FPS-Feld zu verschwinden.

Bedeutung für den Markt

Für Spieler heißt das: Ein weiteres F2P-Projekt, das sich mit etablierten Service-Games messen muss, aber mit einer Crew, die weiß, wie man langlebige Shooter aufzieht. Für die Branche zeigt es erneut, dass sich Veteranenteams bewusst von großen Publisher-Strukturen lösen, um eigene Marken aufzubauen. Wenn Highguard einschlägt, dürfte Wildlight schnell in jene Position rutschen, in der Respawn einst mit Titanfall stand: ein neues Studio mit sofortiger Relevanz.

Im Januar wird sich zeigen, ob Highguard mehr ist als ein weiterer PvP-Shooter mit guter Herkunft. Wildlight spricht von kompromissloser Designfreiheit, ein nobles Ziel, das sich erst im Live-Betrieb beweisen muss. Eine Demo- oder Early-Access-Phase ist nicht angekündigt, aber weiteres Material vor Release gilt als wahrscheinlich.

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