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Holdfast: American Revolution bringt die Massenschlachten in den Unabhängigkeitskrieg

Holdfast: American Revolution erscheint am 11. Juni 2026. Alles zu den 150-Spieler-Schlachten, neuen Klassen und den historischen Maps wie Bunker Hill.

Lukas Author 2026
By
Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Anvil Game Studios verlegt das bewährte Spielprinzip von „Holdfast“ in die amerikanische Revolution und setzt dabei erneut auf die Mischung aus Disziplin und völligem Chaos. Das kostenlose Add-on für Besitzer des Hauptspiels nutzt die historische Kulisse, um Teamplay durch mechanische Boni stärker zu belohnen.

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Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg wird ab dem 11. Juni 2026 zur neuen Front für die Holdfast-Community. Mit dem Standalone-DLC „American Revolution“ liefert der Entwickler vier historisch inspirierte Schlachtfelder, darunter ikonische Orte wie Bunker Hill und das Ufer des Delaware River. Die Entscheidung, das Ganze als kostenlose Erweiterung für Besitzer von Nations At War anzubieten, sichert die Spielerbasis und verhindert eine Spaltung der Community.

Disziplin als spielerischer Vorteil

In „Holdfast“ ging es schon immer um die Gratwanderung zwischen ernsthaftem Rollenspiel und den absurden Momenten des Voice-Chats. Mit American Revolution vertiefen die Entwickler die taktische Komponente. Wer in Formation bleibt und Befehle präzise ausführt, erhält handfeste Stat-Boni. Das ist mehr als nur Atmosphäre, es macht koordinierte Linieninfanterie zur effektivsten Spielweise. Wer meint, als einsamer Wolf durch die Wälder von Saratoga zu rennen, wird gegen eine geschlossene Einheit aus 150 Spielern wenig ausrichten können.

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Ein neues Element ist das dynamische Tauziehen zwischen britischen Loyalisten und amerikanischen Patrioten. Spieler können durch ihre individuelle Punktzahl den Fortschritt ihrer Fraktion beeinflussen und dadurch exklusive Belohnungen freischalten. Dieser Fortschritt gibt den einzelnen Matches mehr Gewicht. Es geht nicht mehr nur um den Sieg auf einer Karte, sondern um den Einfluss auf den Ausgang des gesamten Konflikts.

Die Einführung von über 15 spezialisierten Klassen, vom Sapper bis zum Offizier, sorgt dafür, dass die Aufgabenverteilung klar bleibt. Das Kampfsystem bleibt archaisch und unerbittlich – Musketen sind ungenau, die Nachladezeiten lang. Genau hier liegt die Stärke: Jeder Schuss muss sitzen, jede Bajonett-Attacke muss zeitlich aufeinander abgestimmt sein.

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Die Vorfreude ist berechtigt. Fast 150.000 Aufrufe für den Trailer zeigen, dass die Nische der historischen Massen-Shooter lebt. Da American Revolution auf dem soliden Fundament von Nations At War aufbaut, sind keine technischen Experimente zu erwarten. Wer die chaotische Eleganz des Vorgängers liebt, bekommt hier exakt das Gleiche in einem frischen, unverbrauchten Szenario.

Werdet ihr euch den Patrioten anschließen oder bleibt ihr der Krone treu, um die Ordnung in den Kolonien wiederherzustellen?

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