Die Zusammenarbeit zwischen Sony und dem koreanischen MMO-Spezialisten NCSoft in Bezug auf „Horizon Steel Frontiers“ intensiviert sich, um die Qualität des kommenden Horizon-Ablegers sicherzustellen.
Das Projekt befindet sich in einer engen Kooperation mit den Serienschöpfern Guerrilla Games, wie NC America CEO Jeonghee Jin nun bestätigte. Damit rückt ein Release des Titels, der die Postapokalypse in ein persistentes Online-Format überführt, in greifbare Nähe.
Enge Verzahnung statt bloßer Lizenzvergabe
Guerrilla Games lässt das Horizon-Universum nicht einfach als reine Auftragsarbeit in Korea entwickeln, sondern ist aktiv in den Entstehungsprozess von „Horizon Steel Frontiers“ eingebunden. Laut NC America CEO Jeonghee Jin arbeiten die Teams von Sony, Guerrilla und NCSoft fast schon Hand in Hand. Diese Nachricht ist für Fans der Reihe essenziell, da MMO-Adaptionen bekannter Marken oft Gefahr laufen, die visuelle Identität oder das spielerische Feingefühl des Originals gegen generische Genre-Mechaniken einzutauschen.
Die enge Einbindung von Guerrilla lässt hoffen, dass das Treffer-Feedback an den Maschinen und die Ästhetik der Spielwelt, die dieses Mal im Süden der USA (Arizona und New Mexico) angesiedelt ist, den hohen Standard der Hauptreihe halten können.
PC und Mobile bleiben Fokus, PS5-Hoffnung lebt
Ein wunder Punkt für die Kern-Community bleibt die Plattform-Politik. Aktuell ist „Horizon Steel Frontiers“ offiziell nur für PC und Mobile angekündigt. Cross-Play zwischen PC und Smartphones steht im Zentrum der Entwicklung. Jin deutete aber an, dass man für eine Konsolen-Version „mit Sony sprechen müsse“, und schloss diese nicht explizit aus.
Technisch muss das Spiel so skalierbar sein, dass es auf einem Smartphone läuft, was oft Kompromisse bei der Komplexität der Spielwelt oder der grafischen Opulenz bedeutet. Dass das Projekt dennoch als „stunning“ beschrieben wird, deutet auf den Einsatz moderner Engines hin, die unterschiedliche Detailgrade effizient verarbeiten können.
Eigener Charakter statt Aloy-Kopie
Im Gegensatz zu den Singleplayer-Abenteuern schlüpfen wir in „Horizon Steel Frontiers“ nicht in die Rolle von Aloy. Das Spiel setzt konsequent auf das MMO-Fundament: Spieler erstellen eigene Maschinenjäger. Das ist ein notwendiger Schritt, um die Dynamik einer geteilten Welt zu wahren, wirft aber Fragen zum Storytelling auf. Horizon lebte bisher stark von Aloys persönlicher Entdeckung der Vergangenheit. In den „Deadlands“ von Arizona wird der Fokus zwangsläufig mehr auf dem Fraktions-System und dem gemeinsamen Kampf gegen die Maschinen liegen.
Glaubt ihr, dass ein Horizon-MMO ohne Aloy als zentrale Identifikationsfigur funktioniert, oder ist die Welt der Maschinen allein spannend genug?
Das bessere gaas horizon
Ist schon interessant wenn eine externe Firma mehr Ahnung hat was die IP ausmacht als Guerilla selbst. Und ja muss man nicht verstehen warum das spiel für mobile und pc kommt aber nicht für ps5. Das horizon fortnine wäre besser geeignet für mobile