Housemarque – auch andere Studios hatten Interesse

Vor wenigen Tagen gab Sony die Übernahme von Entwickler Housemarque bekannt, die fortan zu den PlayStation Studios gehören. Das Interesse an dem Studio kam allerdings auch aus anderen Richtungen, weshalb sich Sony womöglich schnell entscheiden musste.

Das sagten Housemarque Gründer Ilari Kuittinen und Mikael Haveri in einem aktuellen Interview, verraten aber nicht, wer die potenziellen Interessenten waren. Die „üblichen Verdächtigen„, heißt es.

„Das sind wichtige Akteure auf diesem Gebiet aus China, Schweden und den USA. Ich muss sagen, hinter uns liegt ein ganz besonderer Frühling und die Tatsache, dass wir im Wettstreit standen, fühlt sich sogar ein wenig surreal an.“

Housemarque

Über die Entscheidung, sich den PlayStation Studios anzuschließen, ergänzt man, dass es dem Unternehmen die finanzielle Freiheit gibt, zu den besten Gaming-Studios der Welt zu gehören. Es ermöglicht Housemarque, neue Spielerlebnisse zu schaffen, die noch größer und ehrgeiziger sind, als das, was man bisher erreicht hat.

Die Übernahmegespräche mit Sony begannen laut Housemarque bereits Anfang 2020, allerdings hatte da die Entwicklung von Returnal noch Vorrang. Daher hat man sich auch nicht so sofort entschieden, was bekanntermaßen auch Sony berücksichtigt, die vor endgültigen Übernahmen meist auf den Erfolg der jüngsten Produktionen schauen.

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Was kommt als nächstes?

Nach Returnal, zu dem es wohl keinen DLC-Support geben wird, widmet sich Housemarque nun einem neuen Projekt, das noch größer und ambitionierter sein soll, auch durch die Hilfe der PlayStation Studios. Zudem soll Returnal schon ungefähr zeigen, was als nächstes von Housemarque kommt – sprich die Housemarque-DNA aus knackigem Gameplay, Zugänglichkeit und einem gewissen Suchtfaktor.

Bis es soweit ist, dürften aber noch einige Jahre vergehen.