Das erste HoYoverse Café Europas eröffnet in Berlin seine Türen – genauer gesagt am 20. Juni 2025 in der Rochstraße 4, nur ein paar Minuten vom Alexanderplatz entfernt. Wer das Café sucht, sollte die Augen offen halten: Von außen eher zurückhaltend gestaltet, reiht sich das Lokal in eine Seitenstraße ein, wie man sie aus Berlins kreativen Kiezen kennt. Innen jedoch wird schnell klar, dass sich das Team Mühe gegeben hat, ein eigenes Stück HoYoverse-Realität zu schaffen – mit Bezug zu den Spielen, ohne sich rein auf Fanservice zu verlassen.
Zwischen hektischem Treiben für die letzten Vorbereitungen konnten wir vorab einen exklusiven Blick ins Innere werfen und das Café testen, bevor der große Ansturm losgeht.
Interior, Angebote und die Frage nach der Langlebigkeit
Schon beim Betreten fällt die liebevolle Gestaltung auf. Riesige Wallarts zeigen Charaktere aus Genshin Impact und Zenless Zone Zero, dazu gesellen sich lebensgroße Figuren und zahlreiche kleine Design-Details – inklusive Spielstationen mit PS5-Anbindung. Wer sich mit den Franchises auskennt, wird hier definitiv mehr als nur einen Fotospot finden.

Die Speisekarte ist thematisch angepasst: Getränke lehnen sich visuell und namentlich an die Spiele an, ohne beim Geschmack zu kurz zu kommen. Preislich bewegt sich das Café auf normalem Berliner Innenstadtniveau. Für regelmäßige Gäste gibt es außerdem eine Stamp-Card, mit der man sich nach mehreren Besuchen einen exklusiven Genshin-Umhängebeutel (siehe Foto) sichern kann – ein nettes Extra für Sammler.
Die Mitarbeiter waren bei unserem Besuch überaus freundlich und teils thematisch dem Anime-Look verschrieben, ohne dabei ins Kitschige abzurutschen. Optisch stimmig, aber professionell, inkl. einer kleinen Führung durch das Café. Man spürt schnell, dass hier nicht einfach nur ein Franchise abgewickelt wird, sondern dass echte Begeisterung für das Universum dahintersteckt – als Gast fühlt man sich willkommen, nicht nur als Konsument, sondern als Teil der Community.









Ein Thema, das in Berlin regelmäßig auftaucht: Wie nachhaltig sind solche Popkultur-Lokale? Zwar ist die Location zentral und das HoYoverse-Fandom global stark, doch bleibt abzuwarten, ob sich ein Franchise-Café abseits von Events und Merchandise auf Dauer trägt – vor allem in einer Stadt, in der Trends schnell kommen und gehen. Es wirkt aktuell eher wie ein Projekt für Touristen und Eventbesucher als ein dauerhafter Treffpunkt für Locals. In Metropolen wie Tokio oder London sind thematische Cafés dieser Art längst etabliert und erfreuen sich dort großer Beliebtheit – für Berlin ist ein langfristig betriebenes Konzept dieser Art hingegen etwas Besonderes.
Genshin Impact, Zenless Zone Zero & exklusive Events zum Start
Zur Eröffnung startet das Café mit einer siebentägigen Genshin-Aktion unter dem Titel „Zu Kaffee und Gefährten!“, passend zum Release von Version 5.7 und der Einführung von Skirk. Neben speziellen Menüs wird es vom 20. bis 22. Juni auch Auftritte bekannter Cosplayer wie Taryn und hyoga.x geben, die als Café-Manager agieren. Ein Genshin-Quartett und eine Street-Dance-Performance sorgen am 20. Juni ab 10:30 Uhr für einen musikalischen Auftakt, bevor ab 11:00 Uhr die ersten Gäste eingelassen werden.
Am 28. Juni übernimmt dann Zenless Zone Zero mit dem Event „Ridu-Kaffeeklatsch“, das bis zum 13. Juli läuft. Es ist komplett reservierungspflichtig, Anmeldungen erfolgen über den offiziellen HoYoverse-Link. Das Event bringt neue Speisen rund um Version 2.0 ins Café – inklusive limitiertem Merchandise wie Fächer und Amulette. Auffällig: HoYoverse verzichtet bei beiden Events auf reine Promo-Overkill, sondern bietet auch echten Mehrwert für Fans, etwa durch ingame-Boni und Mitmachaktionen vor Ort.



Fan-Lounge mit Potenzial – wenn die Community bleibt
Das HoYoverse Café in Berlin startet mit einem soliden Mix aus thematischer Gestaltung, Community-Events und spielbezogenen Angeboten. Es wirkt durchdacht, nicht überladen, und versucht die Balance zwischen Touristenattraktion und Fan-Treffpunkt zu halten. Ob das Konzept langfristig trägt, hängt am Ende aber stark davon ab, wie lebendig die Community bleibt und wie regelmäßig neue Impulse folgen. Berlin bietet die Bühne – jetzt liegt es am Publisher und den Fans, das Café mit Inhalt zu füllen.
Wie seht ihr das? Würdet ihr euch so ein Franchise-Café in eurer Stadt wünschen oder ist das eher Touri-Kram? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
Würde mir lieber gameplay änderung wünschen für genshin anstatt ein Café. Klar vor Ort ist sowas zu haben ist interessant vorallem für cossplay leute. Aber das spiel selbst angeht stagniert man,man hält zwar ein solides grund Niveau aber wenn man überlegt wie lange das spiel schon draußen sind,gibt es sehr wenige Änderungen besonders Kleinigkeiten Qualitity of life Features wie skip Button,Artefakte pre set kommt erst jetzt rein mach 5 Jahren,dann unbahinges schnelles Fortbewegung Möglichkeit und Charakter skill unabhängig sowas wie chocobos(in natlan gibt alle möglichen Tiere Arten die man dafür benutzen kann mir erschließt sich nicht warum es region locked ist),andere spiel Modi wie z.b fighting game mode warum soviele figuren ziehen wenn es kaum kompetetive Möglichkeiten gibt diese auch zu nutzen,nicht falsch verstehen habe keine Interesse daran wenn der geld beutel entscheidet ob man gewinnt oder verliert aber warum nicht ein 2D fighting game mode wo man jede Figur benutzen kann die man besitzt diese dann automatisch auf c6 mit der Signature waffe ausgestattet ist und man sich in bester street fighter Manier die Köpfe einschlägt und das alle wichtigste macht das ziehen günstiger setzt die pitty auf 80 runter und die waffen garantie auf 100%. Das hat wurthing waves auch und bietet trotzdem gute Qualität was die Spielwelt,Grafik und Abwechslung angeht