Die Entwickler von Jurassic World Evolution 3 liefern bald frisches Futter für alle Park-Manager. Mit Update 1.1 kommt nicht nur ein neuer Dinosaurier, sondern auch handfeste Verbesserungen bei Steuerung, Performance und Sandbox-Funktionen, ein Schritt, der das Spiel spürbar runder macht.
Kentrosaurus kehrt zurück, jetzt als komplette Familie
Die größte Neuigkeit ist der Kentrosaurus, ein Rückkehrer aus Jurassic World Evolution 2, der jetzt als komplette Familieneinheit verfügbar ist. Mit seinen auffälligen Panzerplatten und Stacheln ist er nicht nur ein Hingucker, sondern passt dank seiner friedlichen Natur gut in Gemeinschaftsgehege mit Sauropoden oder Ornithomimosauriern.
Und das ist nur der Anfang: Ab Januar 2026 wird jeden Monat ein weiterer Dinosaurier aus dem Vorgänger kostenlos als Familiengruppe hinzugefügt. Ein klarer Bonus für Fans, die ihre Parks möglichst realistisch gestalten wollen.
Mehr Kontrolle, bessere Performance, smartere Sandbox
Update 1.1 räumt außerdem bei mehreren Baustellen auf. Dinosaurier bewegen sich jetzt intelligenter um Dekorationen herum, neue Shortcuts erleichtern den Bau, und auf dem PC gibt es endlich eine „Sehr Hoch“-Option für Pflanzen und Gelände. Feathered-Dinos sehen selbst auf schwächerer Hardware besser aus. Wer Sandbox liebt, kann jetzt mehrere identische Betriebsgebäude bauen, die bisher limitiert waren, und sogar Pylone zwischen Inseln setzen.
Auch die Sandbox-Regeln wurden überarbeitet, damit Jungtiere nicht mehr einfach gejagt werden, und neue Hilfe-Bildschirme erklären alternative Kamerasteuerungen und Fundamenttypen. Diese Änderungen zeigen, dass das Team nicht nur neue Inhalte liefert, sondern auch auf Feedback hört.

Komplexität im Griff
Ein kritischer Punkt war bisher der Complexity Meter. Gerade auf Konsolen sorgte er dafür, dass zu große Parks oder Dinosaurieransammlungen den Frame sinken ließen. Update 1.1 optimiert Speicher, Performance und Speichervorgänge, sodass größere Parks stabiler laufen. Dies wurde auch in unserem Review stark bemängelt und führt immer wieder zu Abstürzen. Konsolenspieler bekommen außerdem eine neue Option, um Performance-Limits bewusst zu überschreiten – wer Frame-Drops in Kauf nimmt, kann mehr bauen. Solche feinen Anpassungen zeigen, dass das Spiel ernsthaft auf die Wünsche der Spieler reagiert.
Mit dem Kentrosaurus, den Performance-Verbesserungen und den Sandbox-Anpassungen bringt Update 1.1 spürbare Verbesserungen für Jurassic World Evolution 3. Die Entwickler liefern Inhalte und Qualität gleichermaßen, ohne dass Spieler extra zahlen müssen. Wer bisher vom Complexity Meter genervt war, bekommt endlich mehr Freiheit. Insgesamt ein klarer Schritt in die richtige Richtung – mehr Dinos, mehr Kontrolle, weniger Frust.



