Jurassic World Evolution 3 Update 1.0.6 – Kleine Fixes, großer Ausblick

Update 1.0.6 für Jurassic World Evolution 3 behebt Abstürze, Kameraprobleme und Textfehler – Frontier startet neue „Under Investigation“-Sektion für Spielerfeedback.

Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

Frontier hat das Update 1.0.5 für Jurassic World Evolution 3 veröffentlicht, und wie so oft steht vor allem eines im Mittelpunkt: Stabilität. Auf der anderen Seite werden Spieler jedoch von erheblichen Progression-Bugs geplagt, die den Savegame zunichte machen.

Das Team hat unter anderem ein Crash-Szenario behoben, das beim Rückgängigmachen von Änderungen an Lagunen oder Volieren auftrat, ein Bug, der vielen Parkmanagern in den letzten Tagen die Laune verdorben hat. Auch unter der Haube wurde geschraubt: Allgemeine Performance-Optimierungen sollen das Spiel flüssiger machen, besonders auf Konsolen, wo es zuletzt immer wieder zu Einbrüchen kam.

Workshop-Bugs beseitigt, aber neuer Ärger beim Fortschritt

Probleme mit dem Steam-Workshop gehören hoffentlich der Vergangenheit an. Laut den Patch-Notes wurde ein seltener Fehler behoben, bei dem Community-Kreationen im Status „Installing“ hängenblieben und nie fertig heruntergeladen wurden, ein Klassiker, der seit Release des Spiels in Foren regelmäßig für Diskussionen sorgte.

Weniger erfreulich ist hingegen ein Problem, das weiterhin ungelöst bleibt: ein Progressions-Bug, durch den die Besucherzahl des Parks plötzlich auf 50 sinkt und die Einnahmen komplett ausfallen. Dieser Fehler ist erst nach der Installation des Updates aufgetreten. Hier empfiehlt es sich, das Szenario neu zu starten. Das funktioniert zwar, bedeutet unter Umständen aber mehrere Stunden verlorene Spielzeit, gerade in aufwendig gestalteten Kampagnen ist das ein echtes Ärgernis.

Solide Pflege, aber noch keine Entwarnung

Update 1.0.5 zeigt, dass Frontier weiter aktiv an Jurassic World Evolution 3 arbeitet, und das ist grundsätzlich positiv. Die Entwickler reagieren auf Community-Feedback und beseitigen alte Baustellen, auch wenn sie an anderer Stelle neue schaffen. Der große Fortschritt bleibt aber aus: Solange fundamentale Bugs wie der Besucherfehler nicht vollständig gelöst sind, fühlt sich das Spiel mehr nach Baustelle als nach stabilem Parkmanagement an.

Wer aktuell mit Jurassic World Evolution 3 startet, sollte regelmäßig speichern und auf mehrere Savegames vertrauen, sicher ist sicher. Weitere Eindrücke zum Spiel liefern die internationalen Reviews. Unsere Eindrücke folgen in den kommenden Tagen.

[Update] Frontier hat Update 1.0.6 für Jurassic World Evolution 3 veröffentlicht. Die Änderungen sind überschaubar, dafür gibt es eine spannende Neuerung: eine Under Investigation-Sektion in den Patch Notes.

Hier will das Entwicklerteam künftig Themen auflisten, die sie noch prüfen, um die Kommunikation mit Spielern zu verbessern. Wichtig: Diese Punkte sind nicht Teil des aktuellen Updates, sondern werden intern bewertet.

Bugfixes und Stabilität im Fokus

Das Update behebt einige nervige Bugs, die Spieler zuletzt auf Konsolen und PC gestört haben:

  • Kampagne: Seltenes Problem korrigiert, bei dem die Fortschrittsanzeige auf der Weltkarte leicht zu früh aktualisiert wurde, noch vor dem Act-3-Cinematic.
  • Dinosaurier: Kameraprobleme beim Freilassen eines Tyrannosaurus Rex mit dem Skin „Little Eatie“ behoben.
  • Parkbau: Probleme mit der Wegkapazität beim Platzieren von Fotopunkten auf Gyrosphere-Strecken korrigiert.
  • Text & Lokalisierung: Diverse Verbesserungen bei Ingame-Texten und Übersetzungen.
  • Stabilität: Audio-Crash auf der PS5 und UI-Absturz im Edit-Modus behoben. Zusätzlich wurden allgemeine Performance-Optimierungen implementiert.

Außerdem wurde der Hilfebildschirm für den Complexity Meter überarbeitet, um die Funktion auf Konsolen verständlicher zu machen.

Under Investigation: Komplexität und Spielerfeedback

Besonders interessant ist die neue Sektion Under Investigation. Aktuell wird der Complexity Meter geprüft, also wie Workshop-Items, Dinosaurier und Dekorationen die Parkumgebung beeinflussen. Auf Konsolen entstehen durch unterschiedliche Szenarien teils stark abweichende Spielerfahrungen. Frontier testet intern Anpassungen und bittet Spieler, weiterhin Feedback über den Issue Tracker zu teilen.

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