Front auf, Park-Manager: Update 1.2.5 für Jurassic World Evolution 3 ist live. Der Patch bringt zwar keine radikalen Neuerungen, setzt aber an wichtigen Stellschrauben an – von Dinosauriern über Workshop-Performance bis hin zur Stabilität des Spiels.
Wer in den letzten Versionen über kleinere Frustmomente gestöhnt hat, dürfte ab sofort einige Erleichterung spüren.
Neues Highlight: Cryolophosaurus-Familieneinheit
Mit Update 1.2.5 ergänzt Frontier Developments eine neue Familieinheit: den Cryolophosaurus. Spieler können den Saurier nun in den eigenen Parks züchten, was zusätzliche strategische Optionen für Gehege-Design und Tiermanagement eröffnet. Die neue Einheit ist zwar ein kleiner Schritt, aber sie zeigt, dass Frontier weiterhin an der Diversifizierung der Dinosaurierflotte arbeitet, ein wichtiger Aspekt für Spieler, die auf taktische Vielfalt setzen.
Der Workshop erhielt ebenfalls mehrere Detailanpassungen. Der Carousel-Stream zeigt jetzt nach jedem Refresh eine größere Auswahl, was die Entdeckbarkeit von Kreationen erleichtert. Ein nerviger Bug, bei dem das „Loading Creation“-Overlay beim schnellen Wechsel in den „Advanced Move“-Modus hängen blieb, wurde behoben. Ebenso lassen sich Workshop-Bilder nach dem Rücksprung aus der Trend-Ansicht wieder korrekt laden.
Für Spieler, die häufig eigene Inhalte erstellen oder modden, ist das ein echter Qualitätsgewinn. Außerdem wurden diverse Stabilitäts-, Speicher- und Absturzprobleme adressiert, die besonders in größeren Parks auftraten.
Gameplay-Feinjustierungen und Stabilität
Einige Gameplay-Bugs, die zuvor Frust verursachten, sind nun korrigiert: Beispielsweise konnten auf einem Akt-3-Map Abschnitte der Zäune nicht abgebaut werden. Auch das Wartungssystem reagiert zuverlässiger, wenn nicht inspizierbare Gebäude vorhanden sind.
Kleine, aber nützliche Änderungen betreffen die Kamera innerhalb der Volieren, die jetzt flüssiger navigiert, und die Majungasaurus-Inkubation, deren wissenschaftliche Limitierung von drei auf fünf erhöht wurde.
Update 1.2.5 ist ein klassisches Wartungs-Update: Es verbessert die Stabilität, beseitigt nervige Bugs und erweitert das Spielangebot moderat. Wer auf große inhaltliche Sprünge gehofft hat, muss sich noch etwas gedulden – der Cryolophosaurus ist zwar eine nette Ergänzung, reicht aber nicht für echte Gameplay-Revolutionen.
Für Spieler, die Wert auf flüssiges Management und störungsfreie Workshops legen, lohnt sich das Update auf jeden Fall. Wer auf inhaltliche Highlights wartet, muss vermutlich auf die nächsten größeren Patches hoffen.
