Kingdom Come: Deliverance 2 – Schmieden, bauen, leben: „Legacy of the Forge“ enthüllt

Kingdom Come: Deliverance 2 bekommt mit „Legacy of the Forge“ seine nächste Story-Erweiterung. Ab 9. September geht es um Schmieden, Häuserbau und Familiengeschichte.

Lukas Neumann
Als leidenschaftlicher Gamer und Analyst begleitet Lukas Neumann die Entwicklung der PlayStation-Ökosystems bei PlayFront.de. Sein journalistischer Fokus liegt auf der Aufbereitung komplexer Branchenthemen und dem Testen...

Warhorse Studios und Deep Silver haben auf der gamescom Opening Night Live die zweite Story-Erweiterung zu Kingdom Come: Deliverance 2 vorgestellt. „Legacy of the Forge“ schickt Spieler zurück nach Kuttenberg, wo Henry eine verbrannte Schmiede wieder aufbaut – die gleiche, in der sein Vater Martin als Lehrling gearbeitet hat. Klingt erstmal nach Nostalgie-Quest, steckt aber mehr drin.

Neben einer persönlichen Story dreht sich alles ums Handwerk. Henry erarbeitet sich den Ruf eines Schmiedemeisters, fertigt Schwerter, repariert Rüstungen und erfüllt auch mal abseitige Aufträge der Dorfbewohner. Damit öffnet sich ein neuer Gameplay-Bereich, der über bloßes Quest-Abhaken hinausgeht.

136 Millionen Kombinationsmöglichkeiten

Das Highlight ist aber das neue Heim- und Schmiedesystem. Spieler können Henrys Schmiede und Wohnräume frei gestalten, und laut Entwickler sind dabei über 136 Millionen Varianten möglich. Was erstmal nach Marketing-Buzz klingt, hat durchaus Substanz: Von der Einrichtung über die Werkbänke bis hin zur Umgebung lässt sich alles anpassen.

Damit verbindet Warhorse klassisches Rollenspiel mit einem Sandbox-Element, das sich stark an Simulationen anlehnt. Wer bisher nur in Tavernen abhing, kann nun ein echtes Zuhause aufbauen, inklusive Prestige, das Henrys Ruf als Handwerker stärkt.

Mehr als nur Nebenbeschäftigung?

Die große Frage bleibt, ob das neue System mehr ist als ein nettes Extra. Klar, 136 Millionen Varianten klingen beeindruckend, aber entscheidend wird sein, ob der Ausbau der Schmiede auch spielerisch motiviert oder nach ein paar Stunden zur Routine verkommt. Positiv ist, dass Warhorse hier nicht nur auf kosmetische Features setzt, sondern Henrys Familiengeschichte vertieft und das Handwerk sinnvoll ins Spiel einbettet.

Wer Kingdom Come: Deliverance 2 schon mochte, dürfte in „Legacy of the Forge“ eine willkommene Ergänzung finden. Für alle anderen bleibt abzuwarten, ob Schmieden und Bauen genug Substanz haben, um über eine typische Nebenbeschäftigung hinauszugehen.

„Legacy of the Forge“ erscheint am 9. September 2025 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Neben der Hauptstory bringt die Erweiterung tägliche Quests, neue Einnahmequellen und die Möglichkeit, Kuttenberg mit frischen Inhalten zu beleben.

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