Kingdom Come Deliverance 3 rückt in weite Ferne – Warhorse verschiebt Fokus

Kingdom Come Deliverance 3 rückt in den Hintergrund: Daniel Vávra fokussiert sich auf eine Filmadaption der Marke. Was bedeutet das für die Zukunft?

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Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

Daniel Vávra verschiebt seinen Fokus. Statt aktiv an Kingdom Come Deliverance 3 zu arbeiten, will der kreative Kopf hinter der Reihe die Marke auf die Leinwand bringen. Das bestätigte Warhorse-CEO Martin Frývaldský in einem Interview mit dem tschechischen Portal CzechCrunch.

Vávra, Mitgründer von Warhorse Studios und Game Director der ersten beiden Teile, übernimmt intern eine neue Rolle. Frývaldský formuliert es klar: „Dan hat eine neue Aufgabe. Das ist die Entwicklung des Kingdom Come Films.“ Ein Drehbuchentwurf existiere bereits und Gespräche mit der Filmbranche laufen ebenfalls. Die Rechte wolle man nicht einfach verkaufen, sondern aktiv mitgestalten.

Die Marke wächst über das Spiel hinaus, während Kingdom Come Deliverance 3 pausiert

Warhorse baut die Marke seit Jahren aus. Neben Spielen existieren Comics, Konzerte und touristische Angebote. Der Film sei nun der nächste logische Schritt, da das Interesse aus der Branche spürbar zugenommen habe. Bereits nach dem ersten Teil habe es Anfragen gegeben, doch COVID habe die Gespräche ausgebremst.

Jetzt sieht die Lage anders aus. Der jüngste Ableger der Reihe hat laut Studio über fünf Millionen Einheiten verkauft. Das verschafft Verhandlungsmacht, während Hollywood seit einigen Jahren offener für Spiele-Adaptionen ist. Serien wie The Last of Us oder Fallout haben gezeigt, dass sich Stoffe ernsthaft und wirtschaftlich erfolgreich umsetzen lassen. Auch The Super Mario Bros. Movie und die Sonic the Hedgehog-Filme haben an den Kinokassen geliefert.

Was das konkret für Kingdom Come Deliverance 3 bedeutet, bleibt offen. Frývaldský betont, dass Vávra Warhorse nicht verlässt. Er werde nur nicht mehr täglich im Studio sitzen. Die kreative Leitfigur zieht sich somit aus der operativen Spieleentwicklung zurück, bleibt strategisch jedoch an Bord.

Ein Film bringt neue Chancen

Hier liegt der Kern der Debatte. Vávra prägte Ton, Historienanspruch und Designentscheidungen der bisherigen Spiele maßgeblich. Seine Handschrift war deutlich spürbar – im Guten wie im Sperrigen. Wenn er sich aus dem Tagesgeschäft verabschiedet, verändert das zwangsläufig die Dynamik eines möglichen dritten Teils.

Ein Film kann die Marke verbreitern und neue Zielgruppen erschließen, während ein Spiel weiterhin den harten Kern bedient. Gleichzeitig bindet eine Produktion Zeit, Kapital und kreative Energie. Gerade bei historisch anspruchsvollen Stoffen steigen die Kosten schnell, da Authentizität nicht billig ist. Scheitert das Projekt qualitativ, beschädigt das die Marke eher, als dass es ihr hilft.

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N7Dan
24. Februar 2026 14:06

Auf dem absoluten Zenit seiner Kreation darf man sich gerne neuen Herausforderungen widmen, egal was von diesem Studio künftig & in ferner Zukunft auf dem Gamingmarkt released wird,

ich bin Day One dabei! 💯