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Lego Batman: Legacy of the Dark Knight bringt Catwoman in Bestform

Lukas Author 2026
By
Lukas Neumann
Als "Padawan" von Niklas begleitet Lukas Neumann das PlayStation-Ökosystem bei PlayFront. Er hinterfragt kritisch Grafik-Exzesse und AAA-Budgets, um eine ehrliche Perspektive auf aktuelle Gameplay-Konzepte und die...

Catwoman wird in Lego Batman: Legacy of the Dark Knight nicht nur spielbar, sie wird zum Spielzeug mit Biss. TT Games hat bei IGN neues Gameplay gezeigt. Das ist kein reines Film-Remix-Paket, sondern eine massive Hommage an 85 Jahre Batman-Geschichte, sauber zusammengesetzt zu einer eigenen Story.

Lego Batman: Legacy of the Dark Knight mixt 85 Jahre Mythos

Die Kampagne startet mit einem jungen Bruce Wayne und zieht sich durch Filme, Comics und Serien. Ein Moment aus „Batman“ von Tim Burton ist drin, aber eben nicht als Nacherzählung. TT Games baut ein neues Narrativ, das ikonische Szenen als Bausteine nutzt. Der Joker fällt in die Chemikalien bei Ace Chemicals, stürzt später wie bei Jack Nicholson in die Tiefe – und entwickelt sich weiter, bis er Züge der düsteren Eskalation aus der The Dark Knight-Ära trägt. Das ist clever, weil es Wandel zeigt, nicht nur Kostümwechsel. Am Controller fühlt sich das nach echter Zeitreise an, nicht nach Skin-Sammlung.

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Richtig fies wird es bei Catwoman. Optisch startet sie nah an Zoë Kravitz aus „The Batman“, schlüpft aber auch in das ikonische Leder aus „Batman Returns“ mit Michelle Pfeiffer. Der Witz besteht darin, dass ihre Fähigkeiten keine Filmkopien sind. Sie ruft per Laserpointer Katzen herbei, schleudert sie auf Gegner, verwandelt sich selbst in eine Katze und kriecht durch Lüftungsschächte.

Klingt albern, aber genau deshalb funktioniert es. Weil ihr als Katze Feinde ablenkt, miaut, aus dem Hinterhalt zuschlagt – und plötzlich ganz anders denkt. Das ist nicht nur Gimmick, das verändert euer Tempo und eure Route. Ihr spielt vorsichtiger, nutzt Vertikalität ordentlicher aus und fühlt euch weniger wie Batman-Light, sondern wie eine eigene Klasse.

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Weniger Figuren, mehr Tiefe im Kampf

Die Figurenauswahl ist kleiner als in früheren Lego-Spielen. Statt hunderter Varianten setzt TT Games auf einen engeren Bat-Family-Kern mit Upgrades und Skill-Entwicklung. Über 100 Anzüge bleiben trotzdem sammelbar, weshalb der Sammeltrieb nicht verhungert.

Die Basis-Charaktere spielen sich spürbar anders und das Kampfsystem orientiert sich offen an den Arkham-Titeln von Rocksteady. Flüssige Kombos, Gadget-Mix und dynamische Arenen dürfen hier nicht fehlen. Die Kamera ist näher dran, wie schon bei „Lego Star Wars: The Skywalker Saga“. Dadurch wirkt jeder Treffer direkter und jeder Konter sauberer. Die Cooldowns sind kürzer, weshalb ihr kaum Leerlauf habt und permanent unter Strom steht.

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Offen bleibt die Frage, ob der Fokus auf Story und Tiefe im Alltag nervt, wenn der Grind für den letzten Anzug zu hart anzieht. TT Games verspricht „so viel zu entdecken“, Marketing-Slogans inklusive. Gotham soll vollgestopft sein mit Geheimnissen.

Der Release ist im Mai geplant. Entscheidend ist aber etwas anderes: Schafft es Lego Batman: Legacy of the Dark Knight, Humor und Anspruch sauber zu verheiraten oder bleibt es bei einem hübschen Baukasten mit Arkham-Anleihen?

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