Capcom verwandelt „Resident Evil Requiem“ mit dem kostenlosen „Leon Must Die Forever“-Update in eine stressige Highscore-Jagd, die das bekannte Survival-Horror-Konzept durch knallharte Roguelike-Elemente ersetzt. Wer nach der Story eine Verschnaufpause erwartet hat, wird hier direkt in den nächsten Albtraum katapultiert.
Das Ende der Gemütlichkeit
Der Einstieg in den neuen Modus fühlt sich vertraut an, doch das täuscht gewaltig. Leon kommentiert das Geschehen gewohnt zynisch mit Sprüchen wie „Never a dull day“, während das Gameplay im Hintergrund alles umschmeißt, was ich in der Kampagne gelernt habe. Es geht nicht mehr darum, jede Ecke nach Munition abzusuchen. Die Uhr tickt gnadenlos nach unten. Zeitmanagement ist hier die wichtigste Ressource, noch vor der Gesundheit.
Die Gegnervarianten sind deutlich aggressiver und mutieren schneller. Wenn Leon genervt „I don’t have time for this“ murmelt, spricht er mir aus der Seele. Das Gameplay ist hektisch, getrieben und verzeiht keinen einzigen Fehler. Ein schlechter Run endet nach 15 Minuten mit einem frustrierenden Permadeath, nur um mich sofort wieder in den nächsten Versuch zu locken.
Die größte Stärke sind die Enhancer-Fähigkeiten. Dass man nach besiegten Gegnern zufällige Buffs erhält, bringt eine taktische Komponente rein, die Resident Evil bisher so nicht kannte. Mal fokussiere ich mich auf „Heat“-Upgrades für massiven Schaden, mal brauche ich Cardio-Boosts, um überhaupt rechtzeitig durch die Areale zu kommen.
Das haptische Feedback vermittelt jede Erschütterung, und die adaptiven Trigger leisten beim Abdrücken spürbaren Widerstand. Es macht den Combat physischer. In Kombination mit den Bewegungssensoren für präzises Zielen fühlt sich Leon so agil an wie nie zuvor. Das ist auch nötig, denn die fünf Schwierigkeitsstufen unterscheiden sich spürbar. Auf der höchsten Stufe ist „Die Forever“ kein Name, sondern eine Drohung.
Mehr als nur ein Bonus-Modus
Technisch läuft das Ganze auf der PS5 absolut sauber und steht dem Hauptspiel in Nichts nach, auch wenn die Hektik auf dem Bildschirm zunimmt. Die Integration dieser Mechaniken wirkt nicht wie ein drangeklatschter Extra-Modus, sondern wie eine sinnvolle Evolution des Mercenaries-Prinzips. Es ist die perfekte Belohnung für alle, die das Kampfsystem von „Resident Evil Requiem“ bereits gemeistert haben.
Capcom beweist Mut zur Lücke und liefert kostenlos neue Inhalte, die spielerisches Können über reines Storytelling stellen. Ein starkes Update, das zeigt, wie viel Potenzial noch in der Engine steckt.
Das Update ist ein absolutes Muss für alle, die eine Herausforderung suchen. Es erweitert das Spiel nicht in der Breite, sondern in der Tiefe. Wer schnelle Action und taktische Build-Vielfalt liebt, wird hier dutzende Stunden versenken. Wer nur wegen der Story spielt, kann den Download ignorieren.
Werdet ihr versuchen, die fünf Schwierigkeitsstufen mit einem reinen Messer-Build zu knacken, oder verlasst ihr euch voll auf die zufälligen Waffen-Enhancer?
Na finde den Modus nicht gelungen habe paar Runden gespielt lohnt sich nicht. Ich hoffe es kommt noch mehr conntent wie andere figuren oder doch mercenaries bzw. Raid modus. Ist auch irgendwie sinnfrei wenn man nichts freischalten fürs hauptspiel so hat man keine Motivation das zu spielen oder zu schaffen. Auch mit den buffs wenn man solchen modus macht warum traut man sich nicht mehr z.b ein perk wo man die Kettensäge dauerhaft hat oder anstatt feuer Axt ein katana Schwert wie in revelations 2. Oder noch besser mit den hauptspiel verknüpfen geile Belohnung in leon must dei für die Hauptstory freischalten. Aber wie gesagt ist gut das es umsonst ist
„Ein schlechter Run endet nach 15 Minuten“
Mein erster run war nach ca 5min vorbei 🙁 aber das stört mich nicht. Die Herausforderung das ist was ich mag.
Wenn man immer ! gewinnt ist es ein Kinder Geburtstag. Das mag ich nicht.
Wie zb. Hd auf Level 10
das ist the Helllllll