Little Nightmares 3 im Review-Check – Das sagen die ersten Tests

Little Nightmares 3 punktet mit Koop-Horror und stimmiger Atmosphäre. Wir fassen die Wertungen von hoch bis niedrig zusammen.

Mark Tomson
Als Inhaber und Managing Director von PlayFront.de prägt Mark Tomson die Vision einer unabhängigen Berichterstattung über die Welt von PlayStation. Sein journalistischer Schwerpunkt liegt auf technischen...

Mit Little Nightmares 3 übernimmt Supermassive Games das Ruder von Tarsier Studios. Kritiker loben vor allem die neue Kooperationskomponente, die das Horror-Erlebnis um eine emotionale Ebene erweitert. Auf Metacritic zeigen sich die Bewertungen recht heterogen, von hohen 85 Punkten bis zu eher enttäuschenden 60 – ein Überblick!

An der Spitze stehen Gamesurf mit 85 Punkten, die das Spiel als „intelligente Erweiterung der Serie“ beschreiben. Hier wird besonders die Koop-Dynamik hervorgehoben: Angst entsteht nicht nur durch Isolation, sondern auch durch Verantwortung für den Partner.

Auch GamersRD (80) lobt die cleveren kooperativen Rätsel und die dichte Horror-Atmosphäre, weist aber auf kleinere Frustmomente hin. Areajugones, Carole Quintaine und Shacknews vergeben ebenfalls 80 Punkte und heben visuelle und akustische Qualität hervor, während der Solo-Modus teilweise zu einfach ausfällt.

Atmosphäre überzeugt, Technik holprig

Die Mehrheit der Kritiken liegt im Bereich 70–75 Punkte. The Games Machine, SpazioGames, Everyeye.it, Hobby Consolas und XGN betonen die gelungene Atmosphäre und die Integration von Online-Koop. Gleichzeitig monieren sie kleinere technische Probleme wie ungenaue Checkpoints, starre Steuerung oder die fehlende Möglichkeit für lokalen Co-op. GIGA, Metro GameCentral und GameSpot geben 70 Punkte, hier wird die stimmungsvolle Welt gelobt, während Innovationsgrad und Abwechslung in den Rätseln und Gegnerdesigns zu wünschen übrig lassen.

Auf der untersten Skala finden sich IGN Italia, Power Unlimited, Destructoid, Final Weapon und IGN Deutschland mit 60–65 Punkten. Kritisiert wird vorwiegend, dass der neue Koop-Modus nur online verfügbar ist, Solo-Spieler durch die hilfreiche KI deutlich erleichtert werden und die Spielmechanik wenig Neues bietet. Wiederholungen bei Plattforming und Monsterverfolgungen ziehen die Spannung spürbar nach unten.

Atmosphärisch stark, spielerisch durchwachsen

In der Summe zeigt sich ein klares Bild. Little Nightmares 3 überzeugt vor allem durch Atmosphäre, Sounddesign und die neue Koop-Erfahrung. Wer die Serie kennt, findet sich sofort zurecht. Innovationen bei Rätseln, Gegnern und Spielmechanik fallen dagegen eher moderat aus, und Solo-Spieler erleben gelegentlich ein schwächeres Spiel.

Die Metacritic-Wertungen spiegeln genau diese Mischung wider: Hohe Punkte für die künstlerische Qualität, mittlere Bewertungen für spielerische Stärken und technische Details, niedrigere Punkte für fehlende Neuerungen und Online-only-Koop.

Für Fans der Reihe ist Little Nightmares 3 trotz kleiner Schwächen eine lohnende Erfahrung, vor allem im Online-Koop. Wer eher solo unterwegs ist, muss kleinere Kompromisse bei Herausforderung und Spannung eingehen.

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