Supermassive Games hat Little Nightmares III heute ein Update verpasst, das vor allem eines macht: den technischen Unterbau geradeziehen. Das Horror-Puzzlespiel läuft seit dem Launch solide, aber Spieler – besonders auf PlayStation – hatten immer wieder mit Rucklern, KI-Aussetzern oder unsauberen Co-op-Momenten zu kämpfen. Das November-Update packt genau diese Schwachstellen an und liefert eine Reihe sinnvoller Verbesserungen.
Stabilität und Performance
Die größte Baustelle war die Stabilität auf den PlayStation-Plattformen. Genau hier setzt das Update an. Abstürze sollen deutlich seltener auftreten, und die Performance wirkt in ersten Tests runder. Parallel wurden auf PC die Kompatibilität und Effizienz mit Intel XeSS 2.0 verbessert, ein Detail, das vor allem die Skalierung auf modernen GPUs erleichtert.
Little Nightmares III lebt von präzisen Abläufen, ob bei der Flucht vor den Mini Kin oder beim Zusammenspiel mit dem eigenen Playpal. Das Update bessert die KI nach, sorgt für stabilere Reaktionen und entschärft Situationen, in denen Objekte falsch erkannt wurden oder Puzzleschritte hängenblieben. Auch Gegner verhalten sich nun zuverlässiger: Pathfinding, Kollisionen und Übergänge in Animationen wurden sichtbar aufpoliert.
Endlich sauber synchronisiert
Besonders im Koop-Modus war die Sync zwischen Host und Client eine der größten Frustquellen. Animationen liefen unsauber auseinander, Puzzles brachen aus dem Takt. Laut Patch-Notes wurde hier massiv nachjustiert: Interaktionen laufen flüssiger, Desyncs in Verfolgungsszenen sollten nicht mehr auftreten. Für ein Spiel, das auf Teamarbeit ausgelegt ist, ein überfälliger Schritt.
Diverse Rendering-Fehler, Ton-Aussetzer und Kameraübergänge wurden ebenfalls bereinigt. Dazu gibt’s sauberere Endscreen-Visuals sowie überarbeitete Menüs und bessere Lesbarkeit der Fonts. Auch die Trophy-Erfassung wurde repariert, etwas, das Achievement-Jäger sofort merken werden.
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Das November-Update für Little Nightmares III liefert genau das, was ein Spiel benötigt – keine spektakulären Features, sondern solide Reparaturarbeit. Vor allem Koop-Spieler sollten nach dem Patch reinschauen, denn viele nervige Fehler sind endlich Geschichte. Für ein Spiel, das auf Atmosphäre und Timing baut, macht dieser Feinschliff einen echten Unterschied.

