Die Gerüchteküche rund um Marvel’s Venom brodelt schon seit Längerem, jetzt gibt es neue Hinweise zu Insomniacs Spin-off im Spider-Man-Universum. Nach dem Hack von 2023 waren etliche Projekte bekannt geworden, doch offiziell schweigt das Studio bislang. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass Venom tatsächlich sein eigenes Abenteuer bekommt.
Eddie Brock statt Harry Osborn
Laut einem Bericht von MP1st schlüpfen Spieler in die Rolle von Eddie Brock, der klassischen Venom-Interpretation aus den Comics. Damit wäre klar, dass Harry Osborn, der in Marvel’s Spider-Man 2 kurzzeitig als Wirt diente, nicht mehr im Mittelpunkt steht. Venom soll im neuen Spiel sowohl in seiner gewohnten Form als auch als Anti-Venom auftreten, allerdings weiterhin unter Brocks Kontrolle. Das könnte spielerisch die Möglichkeit eröffnen, Venom als brutalen Anti-Helden oder kompromisslosen Schurken auszulegen.
Wer Venom sagt, denkt unweigerlich auch an Carnage. Genau der soll laut den Berichten als Hauptantagonist auftreten. Schon in Marvel’s Spider-Man 2 gab es einen kleinen Teaser, jetzt scheint Cletus Kasady tatsächlich die Bühne zu betreten. Ein Showdown zwischen Venom und Carnage wäre die logische Fortsetzung und ein klarer Fan-Magnet.
Release und Verknüpfung zu Marvel’s Spider-Man 3
Eigentlich soll das Projekt 2025 erscheinen, realistisch ist laut den neuen Infos aber eher ein Release um 2027. Zuletzt war sogar von einer möglichen Einstellung des Projekts die Rede. Das Spiel wird offenbar ähnlich positioniert wie Spider-Man: Miles Morales: kleiner im Umfang, aber als Brücke zum nächsten großen Teil. Damit könnte Marvel’s Venom direkt in Marvel’s Spider-Man 3 überleiten, vergleichbar mit der Rolle von Miles Morales zwischen Teil 1 und 2.
Insomniac bleibt eine der spannendsten Adressen für Superhelden-Spiele. Ob Marvel’s Venom wirklich so düster und kompromisslos wird, wie es die Vorlage erlaubt, bleibt abzuwarten. Sollte das Studio den Charakter ähnlich stark inszenieren wie im kurzen Abschnitt von Spider-Man 2, steht uns ein Highlight bevor. Bis dahin heißt es: abwarten, Kaffee trinken – und hoffen, dass Sony nicht wieder jahrelang still bleibt.

Ganz hervorragend