Microsoft verhindert Cross-Play genauso, wenn es nicht nach ihren Regeln geht

Bislang steht vor allem Sony in der Kritik, dass sie das Cross-Play insbesondere mit der Xbox One verhindern würden. Microsoft scheint da allerdings kein bisschen besser zu sein, wie sich jetzt im Fall von ‚Final Fantasy XIV‘ herausstellt.

Zwar wird man bei Microsoft nie müde zu betonen, wie gerne man mehr Cross-Play Titel sehen würde, allerdings nur dann, wenn es nach ihren Regeln und Auflagen geht. Und diese sind so restriktiv festgeschrieben, dass es für manche Spiele unmöglich wird, dass sich das Feature dort jemals erfolgreich etabliert.

Interne Verbote

Dies verriet jetzt der Final Fantasy XIV Producer Naoki Yoshida, der im Gespräch mit Xbox Head Phil Spencer erfahren konnte, welche zwei Regeln für das Cross-Play gelten. Zum einen dürften sich die Spieler auf verschiedenen Plattformen nicht untereinander im Chat austauschen, ebenso soll die Bildung von Communities unterbunden werden, sogar verboten sein. Beides sind wesentliche Elemente bei einem MMORPG, ohne die das gemeinsame Spielen (in Gilden) meist nicht funktioniert. Auf Bitte von Yoshida, diese Regelung aufzuweichen, um Final Fantasy XIV endlich auch auf die Xbox One zu bringen, erhielt man eine klare Absage seitens Microsoft.

Damit dürfen sich wohl beide Plattform-Hersteller an die Nase fassen, wenn es darum geht, wer nun die Schuld daran trägt, dass das Thema Cross-Play nicht voran kommt. Es ist wohl doch nicht nur Sony, die das Ganze hier blockieren.