Microsoft entlässt zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 4.800 Mitarbeiter, wobei die Xbox-Sparte mit 1.600 betroffenen Stellen und dem geplanten Verkauf von vier internen Studios den strategischen Kern der Kürzungen bildet.
Der Software-Konzern baut damit rund 2,1 Prozent seiner weltweiten Belegschaft ab, vorrangig im kommerziellen Vertrieb und im Gaming-Segment. Der aktuelle Kahlschlag folgt auf den Abbau von 9.100 Stellen im Vorjahr und war in dieser Art zu erwarten.
Laut einer internen E-Mail von Personalchefin Amy Coleman, die The Verge vorliegt, reagiert das Unternehmen damit auf Marktveränderungen durch den Einfluss von künstlicher Intelligenz, stellt jedoch klar, dass die gestrichenen Rollen nicht direkt durch KI-Systeme ersetzt werden.
Team Xbox: 20 Prozent der Stellen fallen weg
Die Gaming-Sparte trifft es dieses Mal mit voller Härte. Die heute kommunizierten 1,600 Kündigungen sind nur der Anfang eines umfassenden Umbaus. Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres sollen insgesamt 20 Prozent aller Arbeitsplätze bei Xbox wegrationalisiert werden. Das ist jeder fünfte Job.
Gleichzeitig trennt sich Microsoft von physischer Substanz und verkauft vier hauseigene Xbox-Studios, während der Verkauf eines fünften Studios derzeit geprüft wird. Diese Maßnahmen folgen auf eine jahrelange Stagnation der Konsolen-Sparte und die extrem teure Übernahme von Activision Blizzard, deren finanzielle Lasten nun durch strukturelle Einsparungen aufgefangen werden müssen. Der Expansionskurs der vergangenen Jahre ist damit offiziell beendet. Strategischer Rückzug statt Wachstum.
Strukturkrise statt KI-Sündenbock
Die offizielle Konzernbegründung schiebt die Schuld auf den technologischen Wandel und veränderte Arbeitsweisen durch KI. Das greift zu kurz. Der eigentliche Grund liegt in der verfehlten Hard- und Softwarestrategie der Xbox-Sparte im Vergleich zum PC-Markt und der Konkurrenz von Sony.
Microsofts Gaming-Ökosystem leidet unter schwachen Hardware-Verkäufen der Xbox Series X/S und einer Übersättigung des Game-Pass-Modells, das die hohen Entwicklungskosten der First-Party-Studios nicht mehr querfinanzieren kann. Der Verkauf der Studios ist das Eingeständnis, dass die schiere Masse an Entwicklerteams wirtschaftlich nicht tragbar war.
Für Endkunden bedeutet dieser Einschnitt das Ende der Xbox, wie wir sie kannten. Microsoft schrumpft seine Gaming-Sparte gesund und verabschiedet sich vom klassischen Konsolenkrieg. Weniger Studios bedeuten langfristig weniger exklusive First-Party-Titel und eine stärkere Fokussierung auf Multiplattform-Releases für PC und PlayStation, um maximale Umsätze zu generieren. Wer reine Xbox-Hardware kauft, setzt auf ein schwindendes Ökosystem. Microsoft operiert ab jetzt als reiner Software-Publisher im großen Stil.

Na jetzt kann sony ihren sozial medie Kanal wieder aktivieren und der mob geht jetzt richtig Microsoft los und sony wird alles vergeben und vergessen
Was soll jetzt dieser Kommentar wieder? Überall wird gerade eingespart wo es nur geht. Alle treffen sie gerade unpopuläre Entscheidungen, da die fetten Jahre schon lange vorbei sind. Dein gehate ist ja schon zwanghaft! Einmal am Tag muss das bei dir sein… kannst den Punkt für heute abhaken.
Ist kein gehate wird so kommen verstehe nicht warum du sony in schutz nimmst wird wohl seine Gründe haben