Mixtape stürmt die Charts: Spieler feiern den Indie-Hit mehr als Crimson Desert

Mixtape stürmt die PS5-Charts! Mit einer Top-Wertung von 4.86 Sternen lässt das Indie-Juwel sogar echte Blockbuster hinter sich. Alle Details zum Erfolg!

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Wer dachte, „Mixtape“ sei nur ein Liebling der Kritiker, der hat die Rechnung ohne die Community gemacht. Während in manchen Kommentarspalten noch über „echtes Gameplay“ und Spielzeit diskutiert wird, sprechen die Fakten eine ganz andere Sprache: Die Spieler lieben es.

Ein Blick auf die nackten Zahlen spricht eine deutliche Sprache. Während das massive Open-World-Epos „Crimson Desert“ bei stolzen 34.000 Bewertungen auf einen sehr guten Schnitt von 4,31 Sternen kommt, spielt „Mixtape“ in einer ganz anderen Liga. Mit einer Durchschnittsbewertung von 4,86 Sternen aus mittlerweile über 1.300 Wertungen zum Zeitpunkt des Schreibens setzt sich der Indie-Hit weit an die Spitze der Qualitäts-Charts.

Natürlich hinkt der Vergleich auf den ersten Blick, da ein Schwergewicht wie „Crimson Desert“ mit 34.000 Stimmen eine ganz andere Masse bewegt. Doch genau das ist der Punkt. Während Blockbuster oft durch Kompromisse in der breiten Masse Federn lassen und – wie im Fall von Crimson Desert – zum Launch mit erheblichen Problemen zu kämpfen hatten, beweist „Mixtape“, dass ein fokussiertes, ehrliches Spiel seine Käufer fast ausnahmslos begeistert. Es zeigt, dass die Zielgruppe nicht nur „konsumiert“, sondern von der emotionalen Tiefe und dem Artdesign restlos überzeugt ist.

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„Äußerst Positiv“ auf Steam

Auch auf dem PC zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Mit über 1.300 Bewertungen und einer Zustimmungsrate von 95 Prozent thront „Mixtape“ auf Steam mit dem begehrten Prädikat „Äußerst Positiv“. Für einen Indie-Titel, der auf emotionale Erzählweise statt auf massive Open-World-Mechaniken setzt, ist das nicht nur ein Ritterschlag, sondern ein klares Zeichen gegen den „Agenda“-Vorwurf in den Kommentaren zu unserem Review.

Die Zahlen belegen, dass die Begeisterung keine „künstlich gepushte“ Meinung der Fachpresse ist. Wenn tausende Spieler auf verschiedenen Plattformen unabhängig voneinander Höchstwertungen vergeben, hat das Entwicklerteam von Beethoven & Dinosaur schlichtweg einen Nerv getroffen.

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Qualität schlägt Quantität

Es zeigt sich einmal mehr, dass ein Spiel keine 100 Stunden dauern muss, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Während Titel wie „Crimson Desert“ durch schiere Größe beeindrucken, punktet „Mixtape“ durch Atmosphäre, einen brillanten Soundtrack und eine Geschichte, in der sich viele Spieler 1:1 wiederfinden – uns eingeschlossen.

Dass ein kleinerer Titel so nah an Schwergewichte wie Resident Evil herankommt, ist die Überraschung des Jahres – und ein Sieg für alle, die Spiele auch einfach nach ihrem Erlebnis bewerten und nicht nur nach einer Checkliste aus Gameplay und Grafik.

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11 Comments
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Cloud Strife
12. Mai 2026 10:03

Hallo Mark,
ich habe deinen Artikel zu Mixtape gelesen und wollte dir dazu etwas Feedback dalassen.
Ich finde den Erfolg von Mixtape nachvollziehbar, gerade was Atmosphäre, Stil und die starke Kritiker- sowie Community-Resonanz angeht.
Allerdings wirkt der Vergleich mit Crimson Desert an einigen Stellen etwas irreführend, weil unterschiedliche Dinge miteinander vermischt werden.
Eine höhere Durchschnittswertung bei 1.300 Reviews bedeutet nicht automatisch, dass ein Spiel insgesamt beliebter oder erfolgreicher ist als ein Titel mit zehntausenden Bewertungen und deutlich höherer Spieleraktivität.
Mixtape scheint vor allem innerhalb seiner Zielgruppe außergewöhnlich gut anzukommen, während Crimson Desert eine wesentlich größere und breitere Spielerschaft erreicht.
Genau deshalb wäre es meiner Meinung nach sinnvoll gewesen, klarer zwischen „höher bewertet“, „kritisch gefeierter“ und „allgemein populärer“ zu unterscheiden.
Der aktuelle Text vermittelt stellenweise den Eindruck, Mixtape habe Crimson Desert insgesamt überholt, obwohl die öffentlich sichtbaren Zahlen bei Reichweite und Aktivität eher das Gegenteil zeigen.
Das soll den Erfolg von Mixtape gar nicht kleinreden.
Ich denke nur, dass der Vergleich journalistisch stärker gewesen wäre, wenn die Unterschiede sauberer eingeordnet worden wären.

K4ll3
11. Mai 2026 20:49

Ein „Indiespiel“ welches von Megan Ellison,d er Tochter von Larry Ellison (chef von Oracle) ist schon eine starke Behauptung. Nepotismus mit unendlichem Budget kann man wohl kaum als „Indie“ bezeichnen. Zumal wohl die australsiche Regierung auch mit drinnen stecken soll.

Was aktuell ca. 1300 Leute hat die es „Spielen“. Das macht ca. 1/3 der Rezensionen aus, ein ziemlich hohes Verhältnis meiner Meinung nach. Das klingt schon ziemlich geastroturfed.

Habe mir sogar ein Live Stream angeschaut, das Spiel hat keine nennenswerten Spielelemente. Es gleicht mehr einem Film, als ein Spiel. Man kann den Controller beiseite legen und es geht dennoch voran. Was daran ein Meisterstück sein soll erschließt sich mir nicht.

Was für ein Spieljournalist muss man sein, einem solchen „Spiel“ eine positive Beurteilung zu geben? Und das meine ich unabhängig von Botschaften, Charakterdesign, Dialog etc. sondern rein vom gameplay. Dieses „Spiel“ hat Keines.

Spnonsoring? Ich meine, wer traut schon der Meinung eines Video Game Journalisten in 2026. Wir wissen ihr seid eingefärbt.

Last edited 28 Tage zuvor by K4ll3
K4ll3
11. Mai 2026 21:08
Reply to  K4ll3

EDIT: Es ist gefördert bei der australischen Regierung: https://playfront.de/mixtape-stuermt-die-charts-spieler-feiern-den-indie-hit-mehr-als-crimson-desert/#comment-36284

Soo kein Indiespiel, sondern ein Propandastück gefördert von Steuergelder und Nepotismus. Die ganzen positiven Reviews klingen mir da seeehr verdächtig. Das ist kein Spiel.

OmniGamer
10. Mai 2026 15:49

Mark Tomson ist also der für Ragebait zuständige. Hier Bro kriegst ein Click und ein Kommentar, ich hoffe das Engagement farming lohnt sich .

Wenn du dich schon mixtape Thematik anpackst, dann zeige doch mal echten Journalismus und beleuchte bzw. erleuchte die Community warum ein Teil der Community ein großes Problem mit dem Spiel hat ( industry plant/ Nepo Baby / Fake indie)

omnigamer
10. Mai 2026 17:03
Reply to  Mark Tomson

Es hat nichts mit meinem Weltbild zu tun. Ich bin ein grosser Indie und Nischenspieler und liebe auch interaktive Geschcihten wie Telltale. Was ich hasse, ist wenn Mitläufer und Lemminge wieso auch immer etwas pushen, das fake ist. Ich werde es gleich begründen.
Und mit echtem Journalismus meine ich vorallem das.
Recherche.

  • Es ist ein Video aufgetaucht, wo zeigt, was Reviewer an einem “Goodie“ Bag bekommen, ob das Bestechung ist, zweifle sogar ich an, aber dass ein kleines Indie Studio sowas zigfach versenden kann, zeigt eins: Geld
  • ein grosser lizensierter Soundtrack kostet viel, also sind wir wieder beim Geld
  • ein kleines Indiestudio aus Australien war beim Microsoft Showcase 2024
  • wenn man jetzt dem Geld folgt, kommt man zum Publisher. Annapurna. Gegründet von der Tochter des 5.reichsten Mannes der Welt. Als sie mit Daddys Geld Anfang der 2010 Filme gemacht hat, wurde der Begriff Nepo Babies Von Hollywood in der Presse diskutiert.
  • Sie hat Annapurna 2011 gegründet

Wie gesagt, mein Problem ist, dass ihr Journalisten teilweise wie Lemminge Dinge übernehmt und einer festgelegten, von euch selber nur etablierten Meinung folgt.
Ich habe Mixtape durchgespielt es ist ganz nett, eine 6 maximal 7, was auch gut bedeutet, aber 20€ für 3 1/2 Stunden, wo nix Peak ist, weder story noch Ost, dass als Hauptaugenmek gilt, weil es kein Gameplay hat. Asiatische Studios machen 1000x mehr und bekommen ne 6 oder 7 aber wenn man gut Netzwerk betreibt, dann wird es künstlich zu einer 10.

omnigamer
10. Mai 2026 17:26
Reply to  Mark Tomson

mein persönliches Erlebnis, hat tatsächlich bei der Kritik an diesem Industry plant Geschreibe, wenig zu tun. Wenn man gesagt hätte, es ist ein nettes, kleines Indie Spiel, dass halt gewisse Dinge versucht, wäre der shitstorm auch meinerseits kleiner gewesen.

Aber es als 10 zu verkaufen in einer Welt wo Crimson Desert ne 6 ist, ist mega unfair
.
Kurz zu meinem persönlichen Erlebnis: es ist iwo sympathisch aber es ist auch teilweise mega cringe.
ich bin 1985 geboren, also ein echtes 90er Jahre “kid“ und ich finde es lustig wie die 90er als Cosplay als Modeaccessoire genutzt werden. Der Lustigste Moment war als man eine Musikkassette zurückdrehen musste, auf der falschen, die Beschriftung wäre falsch kopfüber gewesen und es gab kein offenes Band oben. Wir haben unseren Finger benutzt, der Stift als Werkzeug war ein AHA-Moment hahahaha
Dass ich auch ein anderes 90s erlebt habe, ist auch egal, ich verstehe die haben versucht einen gewissen Vibe&Nostalgie einzufangen, denn sie vllt. selber erlebt oder von den Medien kennen.
Eines noch, dass Spiel wird bei seinem Budget hart gefloppt sein, ausser die Gamepass einnahmen, retten es. 1k Bewertungen auf Psn und steam (peak bei 2000 ccu) zeigen jetzt keinen Hit an, der in die hunderttausende gar millionenfach verkaufte einheiten zeugt.