Mortal Kombat Legacy Kollection umfasst geheime Spiele, MK Trilogy bestätigt und eine Doku

Die Mortal Kombat Legacy Kollection wächst weiter. Neue geheime Titel wie Mortal Kombat Trilogy und eine drei Stunden lange Dokumentation sind bestätigt.

Niklas Bender
Niklas Bender ist Editor-in-Chief bei PlayFront.de und Spezialist für kritische Spieleanalysen und Meinungsformate. Seit 2023 prägt er die redaktionelle Kante des Magazins mit pointierten Kommentaren und...

Die Mortal Kombat Legacy Kollection ist noch nicht mal erschienen, da wird schon klar, dass die Sammlung deutlich mehr als nur eine Retro-Abspielliste ist. Neben über 20 bekannten Serienteilen sollen jetzt auch weitere, bislang nicht angekündigte Titel folgen. Die erste Überraschung: Mortal Kombat Trilogy ist offiziell bestätigt. Und es soll nicht nur dabei bleiben.

Mehr als angekündigt – was noch kommt, bleibt offen

Laut Stephen Frost von Digital Eclipse, dem Studio hinter der Kollektion, sind mehrere bisher nicht genannte Spiele bereits eingeplant. Welche genau, bleibt vorerst unter Verschluss. Gerüchte um Ableger wie Mythologies: Sub-Zero oder Special Forces kommentiert man mit einem klaren „Wir haben drüber gesprochen“, was in der Regel so viel heißt wie: Kommt drauf an, ob’s läuft.

Technische Hürden oder Lizenzfragen könnten der Integration im Weg stehen. Trotzdem lässt der Entwickler durchblicken, dass es noch Luft nach oben gibt. Die kommende Gamescom und die PAX sollen weitere Enthüllungen bringen. Eine vollständige Liste aller enthaltenen Titel wird es also auch weiterhin nicht geben. Mittlerweile ist jedoch klar: Wer nur mit Arcade-Versionen gerechnet hat, wird überrascht sein, denn auch Game Boy, Game Gear, 32X und andere kuriose Ports sind mit an Bord.

Diese Mortal Kombat-Titel sind (bisher) in der Legacy Kollection bestätigt

  • Mortal Kombat (1992) – Arcade-Klassiker der ersten Stunde – dazu die Heimversionen für SNES, Sega Genesis, Game Boy und Game Gear. Der Startschuss für alles.
  • Mortal Kombat II (1993) – Die brutale Fortsetzung in ihrer Arcade-Urform – plus Ports für SNES, Genesis, Game Boy und sogar das selten emulierte Sega 32X.
  • Mortal Kombat 3 (1995) – Arcade, SNES und Genesis – die Ära der Kombat-Ketten und Run-Buttons. Spürbar schneller, spürbar härter.
  • Ultimate Mortal Kombat 3 (1995) – Die aufgemotzte Fassung von MK3 – mit mehr Kämpfern und einem SNES-Port, der trotz Limitierungen Kultstatus genießt.
  • Mortal Kombat Trilogy (1996) – Die All-Star-Ausgabe mit Kämpfern aus allen bisherigen Teilen. Plattformen noch offen, aber offiziell bestätigt.
  • Mortal Kombat 4 (1997) – Der erste 3D-Versuch – zumindest in der Arcade-Version vertreten. Polygonale Knochenbrüche inklusive.
  • Mortal Kombat Advance (2001) – Port von UMK3 für den Game Boy Advance – technisch wacklig, aber historisch kurios.
  • Mortal Kombat: Deadly Alliance (2002) – Ja, auch auf dem Game Boy Advance erschienen. Mini-Prügelei mit eigenem Stil, fernab vom großen Konsolenbruder.
  • Mortal Kombat: Tournament Edition (2003) – GBA-exklusives Spin-off mit eigenem Kämpfer-Roster – eher Nische, aber jetzt (wieder) spielbar.

Drei Stunden Doku statt Menü-Hintergrundrauschen

Und weil reine Spielesammlungen selten langfristig überzeugen, geht Digital Eclipse den Weg, den sie schon bei Atari 50 gegangen sind. Eine interaktive Dokumentation, die den Werdegang von Mortal Kombat von Anfang an aufrollt. Mit neuen Interviews, unter anderem mit den vier Schöpfern des ersten Teils und archivierten Fundstücken aus dem NetherRealm-Studio.

Insgesamt fast drei Stunden frisches Material, eingebettet in eine interaktive Timeline mit Artworks, Hintergrundberichten, Original-Screenshots und Gameplay-Videos. Das Ganze soll nicht nur eingefleischte Fans abholen, sondern auch Neueinsteiger erklären, warum ein Spiel mit so viel Pixelblut heute noch relevant ist.

Unter anderem geht es darum, wie ein paar 20-Jährige mit Martial-Arts-Faible aus einem simplen Spielprinzip ein ganzes Genre mitgeprägt haben, und wie das Franchise in den 90ern kulturelle Wellen geschlagen hat, die bis heute spürbar sind.

Die Mortal Kombat Legacy Kollection könnte mehr sein als nur eine weitere Retro-Compilation. Wenn Digital Eclipse liefert, was versprochen wurde, und die geheimen Titel keine Luftnummern sind, bekommt Mortal Kombat das, was viele Klassiker verdienen, aber selten bekommen: eine vollständige und würdige Aufarbeitung mit Mehrwert. Man darf gespannt sein, ob der Fanservice über die Oberfläche hinausgeht.

Die Mortal Kombat Legacy Kollection erscheint voraussichtlich am 29. September 2025.

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Crydog
7 Monate zuvor

Bei mk trilogy handelt es sich um die ps one Version aber mit schnelleren ladezeiten auch bei shung tsung Verwandlung

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