Moss setzt auf Gebärdensprache bei Dialogen

Auf der E3 in diesem Jahr wurde unter anderem das Adventure ‚Moss‘ vorgestellt, das sich an Größen wie The Legend of Zelda orientiert. Gravierendster Unterschied dabei dürfte aber der Held sein, der sich in Moss lediglich als kleine unscheinbare Maus präsentiert.

Das bringt zudem einige Herausforderungen mit sich, denn mit mehr als ein paar Squeaks kann sich unser Held nämlich nicht verständigen, weshalb sich die Entwickler bei Polyarc etwas ganz Besonderes hierfür ausgedacht haben. So setzt man für Dialoge auf die Gebärdensprache, wie Animation Director Richard Lico‏ auf Twitter schreibt. Demnach habe man anderen Möglichkeiten als die traditionelle Sprache gesucht und ist letztendlich bei der Finger- und Zeichensprache gelandet.

Während dies für reguläre Spieler, die keine Gebärdensprache beherrschen, durchaus ein Problem sein könnte, ist es zugleich ein interessanter Perk für taube Menschen, wie Lico dazu schreibt. Vermutlich wird das Ganze zusätzlich mit Text unterlegt, damit auch wirklich jeder versteht, was da gerade gesprochen wird.

Zum Spiel selbst hieß es damals:

„Moss erzählt die Geschichte des ersten Abenteuers einer ungewöhnlichen Heldin namens Quill — eine kleine Maus aus einer abgelegenen Siedlung, die der Schlüssel zu einer weitaus größeren Handlung wird. Eines Tages findet sie im Wald einen geheimnisvollen Stein. Alte Magie wird geweckt und bindet euch zusammen in einer außergewöhnlichen Allianz.“

Wann Moss erscheint, ist gegenwärtig noch unklar. Der Titel wird allerdings auf der gamescom zugegen sein und kann dort schon einmal ausprobiert werden.

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