Electronic Arts und Disney, das klang mal nach der ganz großen Lizenz-Offensive. Doch nach dem überraschenden Aus für das Black Panther-Spiel im Mai sind Zweifel angebracht. Was bleibt also vom Marvel-Versprechen, das EA vor nicht allzu langer Zeit selbst angeheizt hat?
Laut EA-Entertainment-Präsidentin Laura Miele in einem aktuellen Interview mit Variety ist die Lage nicht ganz so dramatisch. Man arbeite weiterhin eng mit Disney zusammen, und zwar an mehreren Fronten.
Star Wars läuft weiter, aber nicht überall
Im Bereich Star Wars hält EA den Fuß weiter auf dem Gaspedal. Mit dabei:
- Das bereits bestätigte Star Wars Jedi 3 von Respawn.
- Der Mobile-Dauerläufer Galaxy of Heroes, der laut Miele „weiter stark performt“.
- Das Online-Rollenspiel The Old Republic, das seit über einem Jahrzehnt läuft, allerdings eher unter dem Radar.
Trotzdem ist klar, dass der ganz große Hype-Zug, den EA einst mit der Exklusivlizenz fahren durfte, abgefahren ist. Inzwischen entwickeln auch andere Studios Star-Wars-Spiele, siehe Ubisofts Star Wars Outlaws zuletzt oder Star Wars Eclipse von Quantic Dreams. EA bleibt dabei, aber eben nicht mehr allein.
Iron Man, das letzte große Marvel-Projekt?
Im Marvel-Bereich ist aktuell nur noch ein Spiel offiziell in Arbeit: das Iron Man-Projekt bei Motive Studio (Dead Space Remake). Und danach? Laut Miele sei man zwar „weiterhin interessiert“, aber konkrete Ankündigungen fehlen.
Ob da noch was kommt, ist offen. Das eingestellte Black Panther-Spiel war wohl ambitioniert, aber am Ende zu riskant, entweder wirtschaftlich, kreativ oder beides. Details nennt EA nicht.
EA hat anscheinend gelernt, dass große Lizenzen allein keine Garantie für Erfolg sind. Statt mit PR-Blasen zu jonglieren, konzentriert man sich nun auf das, was funktioniert – Jedi, Iron Man, Galaxy of Heroes. Klingt vernünftig, aber auch etwas ambitionslos.
Was mit dem Marvel-Portfolio passiert, bleibt vorerst offen. Vielleicht ist das sogar besser so. Solange EA liefert, statt nur zu versprechen, ist das am Ende wohl der ehrlichere Weg.

Ich frage mich was publisher wie eigentlich denken das man mit jedem B superheld geld machen kann? Sorry ich würde black pahbter nicht mal spielen wollen wenn er bei marvel token dabei wäre. Für mich gibt es nur einen coolen schwarzen Bruder und das ist Blade
Das ist doch zweitrangig, es zählt doch am Ende das Spiel an sich. Und wenn Black Panther der Hauptcharakter in einem Spiel ähnlich dem Niveau der Arkham-Spiele oder der letzten Spiderman-Spiele wäre, dann absolut gerne! Natürlich fände ich auch ein Blade-Spiel ziemlich geil, aber wenn das eine Gurke wäre, würde mir Blade auch nicht helfen. Mein Most Wanted-Superheldenspiel bleibt „TMNT- The Last Ronin“ und auch Wolverine.
Ja aber es gibt schon Unterschiede welche superhelden ich konsumieren will und welche einfach nur no names oder beiwerk sind. Für mich sind nur spiderman,wolverine
Batman,blade und deadpool interessant alle andere sind noch names. Ich brauche keine origen story von Black pahnter oder star lord weil mich das nicht interessiert