Neues Projekt vom Bioshock Creator steckt in der Entwicklungshölle fest

Seit Jahren versucht der BioShock-Creator Ken Levine mit seinem Studio Ghost Story Games ein neues Projekt auf die Beine zu stellen. Wirklich greifbares ist bisher nichts daraus geworden und das Projekt steckt offenbar in der Entwicklungshölle fest.

Das geht aus einem Bericht von Bloomberg hervor, die mit verschiedenen und ehemaligen Entwicklern gesprochen haben. Das Problem dabei scheint der Creator selbst zu sein, dessen Führungsstil eher schlecht sein soll und kaum durch jemanden in den ganzen Jahren kontrolliert wurde, wie es zum Beispiel durch einen Publisher der Fall wäre.

In Folge dessen hatten viele Mitarbeiter mit Burnouts zu kämpfen oder haben das Studio als letzte Lösung wieder verlassen. Ein weiteres Problem sei, dass Levine versucht mit einem Indie-Team ein Triple-A Projekt aufzuziehen, gepaart mit Perfektionismus und ständigen Launen, bei denen Ideen, an denen lange gearbeitet wurde, einfach über Bord geworfen werden.

Das Team selbst hält Levines Vision für unrealistisch, selbst wenn man mehr Ressourcen zur Verfügung hätte. Das Ziel, dem Spieler so viele kreative Freiheiten wie möglich zu geben, wenn man gleichzeitig ein cineastisches Gesamtbild abliefern möchte, sei nicht zu realisieren, heißt es.

„Wenn es kontinuierlich in Zyklen geht und man sich nicht mehr ausrichtet, wird man es irgendwie leid, Teil davon zu sein“, so ein Entwickler. „Ich war nicht mehr wirklich glücklich.“

Ob und wann man das Projekt von Ghost Story Games jemals sehen wird, bleibt abzuwarten. Nach diesem Bericht vermutlich aber nie.

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