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Next-Gen Facts: Was wir von der PlayStation 4 erwarten dürfen #2

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Im ersten Teil unseres ‚Next Gen Facts‘ Reports haben wir euch bereits fünf wesentliche Dinge aufgezeigt, die wir von Sony´s nächster Konsole erwarten dürfen.

Dabei haben wir uns nicht auf wilde Spekulationen gestützt, sondern auf reale Fakten, innovative Technologien und Features, die schon jetzt Anwendung finden und somit wohl auch in der PlayStation 4 wiederzufinden sein werden. Heute haben wir fünf weitere Fakten zusammengetragen.

Auch diesmal haben wir uns dabei die PlayStation Vita genauer angeschaut und weitere Dinge gefunden, die sich mit Leichtigkeit auch auf eine Heimkonsole übertragen lassen. Im Vordergrund steht dabei eine User-freundliche Bedienung, coole Features und natürlich die Spiele.

Multitasking

Sony´s Handheld, die PlayStation Vita, ist ein Multitasking-Talent, wenn man sie einmal direkt mit der PlayStation 3 vergleicht. Zocken und gleichzeitig im Web surfen? Einen Party Chat starten und gleichzeitig im PlayStation Store nach neuen Inhalten suchen oder eben mal schnell etwas bei Facebook oder Twitter posten? In diesen Dingen ist die PS Vita dem großen Konsolen-Bruder weit voraus. Es wäre wohl eine Katastrophe, wenn die PlayStation 4 dies nicht könnte. Insbesondere kann man wohl davon ausgehen, dass die Interaktion mit sozialen Features wunderbar miteinander harmonieren und wo es geht mit in die Spiele integriert wird.

Digitaler Vormarsch und „neue“ Formate

Die Geschichte von Sony zeigt, dass die Japaner nicht davor zurückschrecken neue und eigene Formate etablieren zu wollen. Ob man mit der PlayStation 4 noch einmal eine 180° Drehung machen wird darf zwar bezweifelt werden, da sich insbesondere das Blu-ray Format erfolgreich durchgesetzt hat und weiterhin jede Menge Speicherkapazität bietet. Dennoch geht Trend geht mehr und mehr in Richtung Flashspeicher. Dieser wird nicht nur immer günstiger, sondern bietet auch weitere Vorteile wie schnelleres Schreiben und Lesen von Daten, wodurch dieser angesichts der zu erwartenden Datenmengen von Next-Gen Titeln bald als notwendig erscheint. Es ist zum Teil jetzt schon eine Qual, wie viel Zeit sich manche Titel nehmen, um sich auf der HDD breit zu machen oder da wiedergefunden werden wollen. Bedenkt man zudem, dass sich Spiele immer mehr vom physischen Medium in Richtung digitaler Download bewegen, kommt man um neue und schnellere Speicherlösungen nicht drum herum.

Cross Play

Einen Schwerpunkt, den Sony im Consumer Electronics Bereich verfolgt ist eine voll vernetze Umgebung. Speziell beim Gaming sind LittleBigPlanet Cross-Controller und PlayStation All-Stars: Battle Royal zwei gute Beispiele dafür, wie gut schon jetzt die Interaktion zwischen unterschiedlichen Geräten funktioniert. Das Ende der Fahnenstange ist damit aber noch lange nicht erreicht. Es wird mehr Spiele geben, die dieses unglaublich interessante Feature nutzen werden. Dabei wird man sich aber wohl nicht nur auf die PS4 und PS Vita beschränken. Smartphones, PCs oder Bravia TVs werden immer mehr darauf abgestimmt, einen vollständigen Zugriff auf das PlayStation Network zu erhalten. Somit kann man nicht nur die eigenen Spielerfahrung unendlich erweitern und bereichern, sondern fördert gleichzeitig auch die eigenen Hardwareverkäufe.

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„Killer“ Launch Line-Up

Was wäre eine leistungsstarke Hardware ohne Spiele? Genau an diesem Punkt entscheidet sich der Erfolg oder Misserfolg einer neuen Konsole, womit auch die PlayStation Vita ganz offensichtlich immer noch kämpft. Wenn Sony daraus nichts gelernt hat, wird die PS4 wohl ebenfalls nach den ersten Metern wieder stolpern. Zahlreiche Studios arbeiten seit Monaten an Spielen für die zukünftigen Konsolen, so dass man ein wahres „Killer“ Launch Line-Up erwarten darf. Uncharted 4, Killzone 4 oder Metal Gear: Ground Zeroes sind nur einige Titel, die schon jetzt für die Next-Gen Plattform vermutet werden. Auch Branchenspezialisten sehen in den kommenden Konsolen einen erneuten Boom der Spieleindustrie. Aber das funktioniert eben auch nur, wenn es die richtigen Blockbuster Spiele dafür gibt.

Viele kleine Titel & Free-2-Play

Das Problem an großen Triple-A Projekten ist, dass sich die Entwicklung langwierig und teuer gestaltet. Jeder Fehlschlag kann das Aus für einen Entwickler, wenn nicht sogar für einen Publisher bedeuten, was vor allem die aktuelle Generation bewiesen hat. Lukrative Einnahmequellen sind hier kleinere PSN Games, die schnell Geld in die Kasse spülen, sowie günstiger in Entwicklung und im Vertrieb sind. Der nächste Schwerpunkt sind Free-2-Play Spiele, die sich auch nachhaltig finanzieren und für kräftige Umsätze sorgen. Publisher und Entwickler investieren derzeit immer mehr in diesen Bereich, der sich bereits erfolgreich auf Konsolen etabliert hat. DC Universe Online, Free Realms und das kommenden Dust 514 sind da wohl die besten Beispiele. Dementsprechend wird man vermutlich auch auf der PlayStation 4 immer mehr von diesen Businessmodellen wiederfinden.

Zum ersten Teil der Next-Gen Facts geht es hier lang >>