Es kommt selten vor, dass ein Studio offen davon spricht, mit einem traditionellen Fighting Game eine Game-of-the-Year-Nominierung anpeilen zu wollen. Doch genau das tut Ryu Ga Gotoku Studio mit dem nächsten Virtua Fighter Project.
Producer Riichiro Yamada macht kein Geheimnis daraus, dass dieser Neustart weit mehr sein soll als eine moderne Iteration der ikonischen Serie. Für ihn steht fest, dass, wenn Virtua Fighter zurückkehrt, es nicht als Nischentitel, sondern als Spiel, das eine breitere Zielgruppe erreicht, ohne die DNA der Reihe zu verwässern, erscheint.
Dass ausgerechnet das Studio hinter Yakuza und Like a Dragon die Marke übernimmt, sorgt ohnehin für frischen Wind. Die Entwickler müssen sich nicht nur dem Vermächtnis einer der prägendsten 3D-Fighter stellen, sondern auch ihrer eigenen Ambition, das Genre zugänglicher zu machen.
Zugänglich, ohne die Tiefe zu opfern
Yamada beschreibt den Entwicklungsprozess fast schon chirurgisch. Alles, was für neue Spieler eine unnötige Einstiegshürde darstellt, wird überprüft, und im Zweifel entfernt. Gleichzeitig sollen unverzichtbare Kernmechaniken unangetastet bleiben. Dafür sorgt Serienveteran Yosuke Takeda, der als Kampfregisseur genau weiß, an welchen Stellschrauben man drehen darf und welche das Fundament des Gameplays ausmachen.
Dieser Ansatz wirkt plausibel, denn zu viele Fighting Games ersticken unter ihrer eigenen Komplexität, während Einsteiger in Tutorials hängenbleiben. RGG Studios verfolgt hier eine klare Linie, ein System, das schnell verstanden, aber langfristig gemeistert werden kann. Das Versprechen „easy to pick up“ wirkt damit nicht wie eine Marketingfloskel, sondern wie ein echtes Entwicklungsziel.
Neue Impulse durch den Uprising-Modus
Spannend ist vor allem der neue Uprising-Modus, der laut Yamada „dynamische Momentum-Wechsel“ ermöglichen soll. Noch gibt es kaum Details, aber allein die Existenz eines solchen Modus zeigt, dass das Studio mehr möchte als klassische Arcade-Strukturen. Ob dahinter ein Story-Format, eine Art Roguelite-Loop oder ein kompetitiver Zusatz steckt, das bleibt abzuwarten. Virtua Fighter soll sich aber moderner anfühlen, ohne seine Strenge zu verlieren.
Bleibt die Frage, ob dieser dieser Ansatz für eine GOTY-Ambition reicht, wie angestrebt? Das wird am Ende vom Feinschliff abhängen, also davon, ob RGG es schafft, sowohl Veteranen abzuholen als auch Neulinge zu begeistern. Doch schon jetzt spürt man den Anspruch, der über ein übliches Serien-Comeback hinausgeht. Vielleicht ist genau dieser Mut der Grund, warum Virtua Fighter heute wieder relevant wirken könnte.


Na bei der Grafik wird das sicher nix.
Die bisherigen Spiele waren mehr grau und matschfarben als GotY würdig.
Weiß nicht wovon du redest virtua fighter 5 sieht bunt aus und für ein 20 Jahre altes spiel kann es mit tekken8,mk1 und sf6 mithalten. Was virtua fighter Serie fehlt ist ein story modus und das zu kleiner rooster in vergleich zu andere spielen. Vielleicht werden sie ei adventure modus machen in yakuza still das hätte was
Virtua Fighter wurde nie von RGG entwickelt.
Die haben Hauptsächlich die Yakuza Teile gemacht.
Und die sind nunmal sehr matschfarben und oft fehlt auch der Feinschliff.
Ja aber aktuelle renaster port ist von denen und deren engine finde es trifft sehr gut das original nur an den Animation merkt man das das game 20 jahre alt ist. Glaube du machst dir unbegründet sorgen. Das was jetzt gezeigt wurde sieht besser aus als sf6,tekken8 und mk1. Mindestens ein gen weiter. Yakuza games haben teilweise eine open world wenn virtua fighter 6 nur eine kleine Arena darstellen muss dann wird man bestimmt power übrig haben für schönen texturen