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Ninja Gaiden 4 bricht mit Serientradition, bleibt aber gnadenlos

Ninja Gaiden 4 bricht mit seiner reinen Hardcore-Tradition: Hero Mode erleichtert den Einstieg, ohne Veteranen zu vernachlässigen. Release am 21. Oktober für Xbox, PS5 & PC.

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Patrick Held
Begleitet die PlayStation-Welt seit der ersten Stunde. Als Technikfan und Skeptiker liefert Patrick fundierte Analysen und unbequeme Wahrheiten zu Hardware und Software. Sein Fokus: Detailgenauigkeit statt...

Die Ninja Gaiden-Reihe hat über zwei Jahrzehnte hinweg den Ruf aufgebaut, nur für die härtesten Action-Veteranen gedacht zu sein. Brutale Gegner, präzise Combos, kein Raum für Fehler – ein Markenzeichen, das Fans lieben, aber auch viele Spieler abgeschreckt hat. Mit Ninja Gaiden 4 will Team Ninja diesen Spagat wagen: Die berüchtigte Härte bleibt, aber jetzt gibt es eine Brücke für Neueinsteiger.

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Hero Mode: Eine Aufstiegshilfe, kein Freifahrtschein

Regisseur Masakazu Hirayama erklärt im Interview mit Next-Play, dass der neue „Hero Mode“ keine klassische Easy-Option ist. Aktiviert man ihn, übernimmt das Spiel bestimmte defensive Aktionen automatisch – Auto-Block und Auto-Ausweichmanöver inklusive. Ziel sei es, Anfängern den Einstieg zu erleichtern, ohne den Kern des Gameplays zu verwässern.

Die Idee dahinter ist, dass Spieler zunächst den Flow der Kämpfe lernen sollen, danach Schritt für Schritt Hilfen deaktivieren und schließlich auf normale oder höhere Schwierigkeitsgrade wechseln. „Ninja Gaiden ist herausfordernd – und das soll auch so bleiben“, so Hirayama.

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Für Veteranen bleibt es gnadenlos

Wer den Hero Mode ignoriert, bekommt das volle Brett. Neben der Kampagne, die rund 15–20 Stunden dauern soll, warten „Purgatory“- und Challenge-Missionen. Der berüchtigte „Master Ninja“-Schwierigkeitsgrad wird wie gewohnt erst nach dem ersten Durchspielen freigeschaltet. Fans, die sich an Ninja Gaiden Black oder Ninja Gaiden II messen wollen, können also weiter an ihren Reflexen feilen und sich in optionalen Herausforderungen beweisen.

Der Schritt, Einsteigerfreundlichkeit anzubieten, ist kein drastischer Verrat an der DNA der Reihe, sondern eher eine Einladung. Viele Spieler, die früher einen Bogen um Ninja Gaiden gemacht haben, könnten so erstmals Fuß fassen, und vielleicht selbst den Ehrgeiz entwickeln, ohne Hilfen zu spielen. Ferner plant der Entwickler, auch frische Ideen umzusetzen, beginnend mit dem neuen Helden.

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Natürlich wird entscheidend sein, ob der Hero Mode tatsächlich als Lernwerkzeug funktioniert oder ob er den Schwierigkeitsgrad zu stark entschärft. Frage an euch: Wird Ninja Gaiden 4 mit dieser Mischung aus Härte und Zugänglichkeit neue Fans gewinnen – oder verwässert das am Ende den Kern der Serie?

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