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Ninja Gaiden 4 – Wie Yakumo die Serie nach 10 Jahren wiederbeleben soll

Ninja Gaiden 4 kehrt nach 10 Jahren zurück: Team Ninja und PlatinumGames entwickeln gemeinsam den neuen Teil mit Protagonist Yakumo.

Niklas Author 2026
By
Niklas Bender
Editor-in-Chief bei PlayFront und Spezialist für kritische Analysen. Niklas Bender steht für eine klare redaktionelle Kante und furchtlosen Journalismus. Sein Fokus: die Dekonstruktion von PR‑Floskeln. Er...

Nach über einem Jahrzehnt Funkstille kehrt die Ninja Gaiden-Serie zurück, und das mit einem neuen Protagonisten, der bei Fans durchaus für geteilte Meinungen sorgen dürfte. Team Ninja und PlatinumGames haben sich zusammengetan, um Ninja Gaiden 4 zu entwickeln, wobei Xbox als dritter Partner im Boot sitzt.

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Neuer Held, alte Diskussion

Yakumo heißt der neue Hauptcharakter, der künftig neben dem altbekannten Ryu Hayabusa die Klingen schwingen soll. Die Entwickler begründen diese Entscheidung im Interview mit Iron Lords damit, dass sie sowohl Serienveteranen als auch neue Spieler ansprechen wollen. Yakumo verfügt über eigene Kampftechniken, darunter eine „Raven Form“ mit speziellen Fähigkeiten, die sich vom klassischen Ninja-Arsenal unterscheiden.

Ryu Hayabusa wird aber nicht etwa in die Rente geschickt, er bleibt als vollwertiger Spielcharakter erhalten. Eine kluge Entscheidung der Entwickler, die offensichtlich die Proteste der Fanbase antizipiert haben. Schließlich ist Ryu nicht irgendein austauschbarer Protagonist, sondern seit 1988 das Gesicht der Serie. Seine ikonischen Moves wie der „True Dragon Sword“-Angriff bleiben erhalten und wurden sogar weiterentwickelt.

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Die Entwickler betonen, dass beide Charaktere das authentische Ninja Gaiden-Gefühl vermitteln sollen. Yakumo ist also kein Versuch, die Serie komplett umzukrempeln, sondern eine Erweiterung des Bestehenden. Team Ninja hat aus der Geschichte gelernt. Radikale Veränderungen bei etablierten Serien führen meist zu Shitstorms, die sich über Monate hinziehen. Mit der Zwei-Charaktere-Lösung gehen sie auf Nummer sicher und können gleichzeitig behaupten, innovativ zu sein. Clever, wenn auch nicht besonders mutig.

PlatinumGames bringt eigene DNA mit

Die Kollaboration zwischen Team Ninja und PlatinumGames entstand durch die persönliche Verbindung der jeweiligen Studio-Chefs. Das Ergebnis: Ninja Gaiden 4 soll die bekannte Geschwindigkeit und Präzision der Serie beibehalten, aber gleichzeitig neue Bewegungsoptionen wie Wall-Running und Rail-Grinding einführen.

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Besonders interessant ist der Ansatz bei der Schwierigkeit. Während Souls-like Games stolz auf ihre Kompromisslosigkeit sind, geht Ninja Gaiden 4 einen anderen Weg. Spieler können nicht nur zwischen verschiedenen Schwierigkeitsgraden wechseln, sondern sogar mitten im Spiel die Unterstützung anpassen. Auto-Guard für Anfänger? Gibt es. Heilgegenstände nach mehreren Niederlagen? Auch das. Ein „Purgatory Mode“ für Masochisten rundet das Angebot ab.

2025 als Ninja-Revival-Jahr

Mit dem Ninja Gaiden Black-Remake, dem kürzlich erschienenen Ninja Gaiden: Ragenbound und nun Ninja Gaiden 4 erlebt die Serie tatsächlich so etwas wie eine Renaissance. Team Ninja scheint endlich begriffen zu haben, dass ihre Flaggschiff-Serie mehr als nur gelegentliche Remasters verdient.

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Die Frage bleibt: Kann die Zusammenarbeit mit PlatinumGames der Serie neues Leben einhauchen, ohne dabei die DNA zu verwässern? Die Entwickler versprechen jedenfalls, dass Ninja Gaiden 4 „authentisch“ werden soll, ein Versprechen, das in der Gaming-Industrie mittlerweile so inflationär verwendet wird wie „revolutionär“ oder „bahnbrechend“.

Ninja Gaiden 4 soll am 21. Oktober für PS5, Xbox und PC erscheinen.

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https://www.youtube.com/watch?v=RlgUUMgzKoI
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Italo Beat Boy
23. August 2025 22:02

Hört sich doch ganz gut an. Bleibt nur zu hoffen, dass Team Ninja wirklich aus ihren Fehlern gelernt hat, denn Ninja Gaiden 3 war leider eine derbe Enttäuschung. Und von Yaiba will ich erst gar nicht reden. Ich hoffe sehr, dass es mit Ninja Gaiden 4 wieder bergauf gehen wird.

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