Team Ninja hat die Demo zu Nioh 3 auf PlayStation 5 veröffentlicht. Parallel dazu liefert ein neuer Trailer konkrete Einblicke in die technischen Features der PS5-Version. Wichtig ist das vor allem, weil die Vollversion bereits am 6. Februar 2026 erscheint – die Demo ist also keine ferne Vorschau, sondern ein unmittelbarer Praxistest.
Die Demo ist zeitlich begrenzt, bietet aber mehr Substanz als ein reiner Appetithappen. Fortschritte lassen sich in die Vollversion übernehmen, was sie faktisch zu einem frühen Einstieg macht, mit allen Chancen und Risiken.
Koop, Speicherübertrag und erste Technikprobe
Ein zentraler Punkt der Nioh 3-Demo ist der integrierte Online-Multiplayer für bis zu drei Spieler. Koop war schon in den Vorgängern wichtig, hier wird er konsequent von Beginn an mitgedacht. Ob die Serverstabilität zum Start hält, lässt sich erst nach den ersten Tagen seriös bewerten – Team Ninja hat in der Vergangenheit nicht immer einen reibungslosen Start hingelegt.
Technisch soll die Demo zeigen, was die PS5-Version leisten kann. Der neue Trailer stellt schnelle Ladezeiten, hohe Bildrate und die DualSense-Features in den Vordergrund. Konkrete Zahlen (z. B. stabile 60 fps in allen Modi) werden allerdings nicht genannt. Hier bleibt abzuwarten, ob die Demo unter Stress, etwa im Koop mit Effekten und Partikeln – konstant bleibt.
Bonus-Rüstungen und offene Designfragen
Spieler, die später zur Vollversion greifen, erhalten als Frühkauf-Bonus zusätzliche Rüstungssets, inspiriert von früheren Serienprotagonisten. Diese Extras sind kosmetisch interessant, aber spielerisch wohl kein Gamechanger. Die Boni werden zudem erst nach dem Einlösen eines separaten Sets freigeschaltet – unnötig kompliziert, aber kein Beinbruch.
Inhaltlich setzt Nioh 3 stärker auf offenere Areale und eine Mischform aus Samurai- und Ninja-Spielstil. Ob dieses Konzept die bekannte Präzision des Kampfsystems verwässert oder sinnvoll erweitert, ist eine der zentralen Fragen, die die Demo beantworten muss.
Die Nioh 3-Demo ist genau das, was eine Demo sein sollte, ein belastbarer Test vor dem Kauf. Sie macht neugierig, verlangt aber auch kritisches Hinsehen, vor allem technisch. Wer unsicher ist, sollte reinschauen. Wer blind vorbestellt, braucht sie eigentlich nicht.
Entgegen sämtlichen Erwartungen nach dem absoluten Technik – Fiasko, welches Rise of the Ronin sowohl auf PS5 als auch auf PS5 Pro bis zum heutigen Tag darstellt, hat mich Nioh 3 in der Demoversion richtig überzeugt. Es ist sehr ungewöhnlich, bzw. Team NINJA untypisch, einen Titel dieses Entwicklers auf Current Gen Hardware technisch sauber & ansatzweise brauchbar umzusetzen. Scheinbar hat man sich nicht lumpen lassen bzw. sich das seiner Zeit desaströse Feedback von Rise of the Ronin zu Herzen genommen,
Nioh 3 erscheint voraussichtlich technisch sauber & feingeschliffen auf der Hardware, zumindest hatte ich heute durchweg positive Erfahrungen auf PS5 Pro, auf der der Performance Modus zwar niedrig aufgelöst daher kommt, jedoch butterweich & somit für das Genre verpflichtend ordentlich spielbar ist. Die Menüs wurden visuell optimiert & wirken aufgeräumt, die Inszenierung ist klasse & der tolle Soundtrack unterstreicht die Atmosphäre.
Diese beinahe – Ausnahmeerscheinung ordentlicher Programmierung zum Release eines Titels stellt für mich keinen Grund dar, direkt zum Release zu kaufen, berücksichtigt man, dass der Entwickler für die vollständige Fassung sage & schreibe 120€ von mir erwartet für Inhalte, die innerhalb eines Jahres in Form von obligatorischen DLC nachgeliefert werden & wo noch innerhalb der kommenden Monate anhand Fan Feedback am Balancing gefeilt wird.
Sobald vollständig & fertig gebalanced, kaufe ich im Angebot.
Also ich fand die Animation der figur etwas abgehakt ist nicht meins aber grafisch sah es gut aus auch auf der normalen ps5