Konami und das französische Studio ZDT haben das Action-Adventure „Darwin’s Paradox!“ veröffentlicht. Als kleiner Oktopus mit großen Fähigkeiten kämpfen Spieler für 24,99 EUR gegen eine korrupte Organisation und nutzen dabei das namensgebende evolutionäre Geschick der Hauptfigur.
Konami setzt mit diesem Release auf ein charmantes, aber mechanisch forderndes Konzept. Im Zentrum steht Darwin, ein Oktopus, der von der Organisation UFOOD INC. entführt wurde. Der Titel bricht direkt mit dem klassischen Helden-Klischee: Statt eines muskelbepackten Kriegers steuern wir einen Weichtier-Protagonisten, dessen größte Stärken in der Anpassungsfähigkeit und Neugier liegen.
Das Gameplay in „Darwin’s Paradox!“ stützt sich stark auf die natürlichen Fähigkeiten eines Oktopus, also Tarnung, Beweglichkeit und das Lösen von Umgebungsrätseln in einer Welt, die eigentlich nicht für Meeresbewohner gemacht ist. Das Studio ZDT verspricht hierbei dynamische Umgebungen, was auf physikbasierte Rätsel und vertikales Leveldesign hindeutet.
Warum der Oktopus-Faktor spannend ist
Die Wahl eines Oktopus als Spielfigur bietet spielerisch enorm viel Potenzial, das über Standard-Plattformer hinausgeht. In der Natur können diese Tiere ihre Farbe ändern, sich durch kleinste Öffnungen zwängen und Werkzeuge benutzen. Wenn ZDT diese biologischen Besonderheiten konsequent in Mechaniken übersetzt hat, könnte uns hier ein echter Geheimtipp im Bereich der Puzzle-Platformer erwarten.
Ein Oktopus gegen die Weltherrschaft klingt nach einem spaßigen Nachmittag. Die größte Hürde wird das Movement-Gefühl sein: Wenn sich Darwin so geschmeidig steuert, wie man es von einem achtarmigen Kletterkünstler erwartet, könnte das Spiel durch sein unverbrauchtes Setting glänzen. Ein Grafik-Wunder sollte man bei dem Preis nicht erwarten, aber der Fokus liegt hier klar auf den kreativen Mechaniken.
Glaubt ihr, dass „tierische“ Protagonisten wie Darwin genug spielerische Tiefe bieten, oder bevorzugt ihr klassische humanoide Charaktere für komplexes Gameplay?