Only on PlayStation: Das PC-Experiment für Singleplayer ist beendet

Sony stoppt PC-Portierungen für Singleplayer-Hits wie Ghost of Yotei. Das Label „Only on PlayStation“ kehrt offiziell zurück. Die neuen Fakten zur Realität.

Niklas Author 2026
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Niklas Bender
Editor-in-Chief bei PlayFront und Spezialist für kritische Analysen. Niklas Bender steht für eine klare redaktionelle Kante und furchtlosen Journalismus. Sein Fokus: die Dekonstruktion von PR‑Floskeln. Er...

Sony holt die Marke „Only on PlayStation“ aus dem Archiv. Ein aktueller Werbeclip für den neuen Gaming-Monitor zeigt Spielszenen aus „Ghost of Yotei“ mit dem eindeutigen Hinweis, dass der Titel ausschließlich auf PlayStation 5 verfügbar ist.

Der Vorstoß markiert endgültig das Ende einer Ära, in der Konsolen-Blockbuster im Jahrestakt auf den PC migrierten, und revidiert die gescheiterte Offensive. Die Botschaft wird ausgerechnet auf einem PC-Monitor visualisiert. Das ist kein Versehen, sondern ein Schlag ins Gesicht für die Plattform.

Fakten schlagen Plattform-Expansion

Die Rückkehr zur reinen PlayStation-Exklusivität betrifft das lukrative Segment der geschichtenbasierten Singelplayer-Erlebnisse. Neben dem Ghost of Tsushima-Nachfolger bleiben auch „Astro Bot“, „Demon’s Souls“, „Gran Turismo 7“ und kommende Produktionen wie „Marvel’s Wolverine“ dauerhaft an die eigene Konsole gekettet.

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Die Umstellung erfolgt nicht spontan. Im Backend des PlayStation Network wurden bereits im Frühjahr die kombinierten Plattform-Icons für PS5 und PC entfernt. Gleichzeitig änderte das Unternehmen die Ausrichtung seines XDev-Programms. Statt globaler Studio-Kooperationen wird dort nun explizit die Veröffentlichung exklusiver Titel für die eigene Spielerschaft betont. Das System schließt sich wieder.

Die Neuausrichtung ist keine Interpretation, sondern dokumentierte Geschäftsrealität. CEO Hermen Hulst bestätigte den Angestellten während einer internen Betriebsversammlung die geänderte Marschrichtung für narrative Eigenproduktionen.

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Notwendige Reaktion auf den Abverkauf

Sony reagiert damit auf stagnierende Hardware-Verkäufe. Die zeitnahe Veröffentlichung von Premium-Marken auf dem PC hat den Kaufanreiz für die Kern-Hardware massiv untergraben. Live-Service-Projekte wie „Helldivers 2“ sind von dieser Restriktion ausgenommen, da sie auf maximale Spielerzahlen angewiesen sind. Das klassische Blockbuster-Geschäft hingegen dient ab sofort wieder als Köder für das eigene Ökosystem. Ökonomisch ist das nachvollziehbar.

Für Konsolenbesitzer steigt der Wert der Hardware, PC-Spieler schauen bis auf Weiteres in die Röhre. Sony beendet den Ausverkauf der eigenen Kronjuwelen, weil die Zahlen die Entwertung der PS5 nicht rechtfertigen. Wer die großen Sony-Geschichten erleben will, muss die Hardware aus Tokio kaufen.

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1 Kommentar
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pray
2. Juni 2026 11:48

wird auch nichts ändern

ohne Spiele und vor allem gute spiele. wird nichts besser

für die paar Titel und gerade eben diese titel, kaufen sich die pc Spieler nicht massenhaft ps5 konsolen

wären die ps5 spiele beswer gewesen, hätten sie sich am pc auch besser verkauft

die richtig guten spiele wie blodborne, demons souls, killzone, resistance etc kamen noch nicht einmal für den pc….

sony will halt kein geld

statt abzuliefern, will man jetzt pc Spieler auf die konsole zwingen und bringt zusätzlich so erbärmliche moves wie die gta Exklusivität statt das Geld in eigene spiele zu stecken