Pachter: Konsolen haben ihren Zenit erreicht, große Sprünge eher unwahrscheinlich

Unser Lieblingsanalyst Michael Pachter gibt so kurz vor den Weihnachtsfeiertagen noch einmal einen zum Besten und schwelgt mit seinen Gedenken in der Zukunft umher.

Halt macht er dabei mal wieder bei der PlayStation 4 und Xbox One, von denen er glaubt, dass die Hersteller damit ihren Zenit im Konsolen-Business erreicht haben und jede weitere Generation keine großen Sprünge mehr erlauben wird. In seiner relativ neuen Show ‘The Pachter Factor‘ heißt es diesmal:

“Ich denke dies wird der letzte und erfolgreichste Konsolen-Zyklus sein. Es wird ein weiterer kommen, aber er wird nicht so erfolgreich sein. Der darauffolgende wird auch kommen und nicht so erfolgreich wie der nächste sein usw. Es verhält sich rückläufig, weil es keinen Grund gibt ein Upgrade vorzunehmen.”

Dass innerhalb eines Konsolen-Zyklus noch sehr viel möglich ist, hat man zwar des Öfteren erlebt, aber wenn man ganz ehrlich ist, hat man von dieser Generation deutlich mehr erwartet. Standards wie 1080p bei 60fps sind noch immer nicht alltäglich und mitunter ein Ziel, auf das man derzeit noch hin arbeitet. Optimierungen sind hier und da sicherlich auch möglich, laut Pachter hätte man aber vieles in Sachen Geschwindigkeit schon erreicht, wie er bildlich erklärt:

“Wenn man alles was man auf einem PC macht Textverarbeitung ist, würdest du dann den Mikroprozessor verbessern? Die Antwort ist ‘Nein’, würdest du nicht. Ein 3,5 Gigahertz Prozessor ist reichlich schnell für Textverarbeitung. Niemand von uns kann schneller schreiben als Dinge verarbeitet werden, wo ist also der Sinn? Ich denke, genau das wird mit Konsolen passieren.”

Inzwischen geht es bei Spielen auch nicht nur um immer bessere Grafik, sondern vielmehr um die Erfahrung, die man damit macht, die wiederum sehr vielseitig sein können. Den nächsten großen Schritt unternimmt man ab dem kommenden Jahr mit dem neuen VR-Zeitalter, das  2016 zwar schon vorzeigbar ist, aber dennoch erst am Anfang steht.

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