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Pachter: Nichts kann die PS Vita noch retten
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Pachter: Nichts kann die PS Vita noch retten

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Mal wiedel meldet sich Branchenguru Michael Pachter zu Wort und hat sich diesmal zur Situation der PS Vita geäußert, für die er alles andere als eine rosige Zukunft sieht.

In der aktuellen Ausgabe von Pach Attack äußerte der Analyst, dass es so gut wie nichts gäbe, was das Handheld noch retten könne, nicht einmal die PlayStation 4.

„Ich denke, wenn sie die PS Vita in anderen Farben veröffentlichen würden, würden sie nicht mehr davon verkaufen. Das Einzige, womit man mehr Vita´s verkaufen könnte, sind unwiderstehliche Softwaretitel. Gott, mir schaudert es dabei euch zu sagen, wie viele Einheiten der Vita diesen Monat verkauft wurden, aber die Antwort ist ’nicht sehr viele‘. Die Vita ist tot, es ist vorbei. Es ist ein großartiges Stück Hardware, von dem niemand glaubt, dass er sie braucht, so dass niemand sie kauft – es ist wirklich clever, wenn du jemanden hast, der sie mag.“

Auch wenn es der PS Vita an regelmäßigen Core-Titeln mangelt, bietet sie mit den kleineren Indie-Titeln genau das, wofür solch ein Handheld gemacht wurde. Kurzer Spaß für zwischendurch, siehe zuletzt das kostenlose ‚When Vikings Attack‚ für PlayStation Plus User.

Es wird interessant zu sehen, ob die PS4 die Situation der PS Vita wird ändern können, wenn die neue Konsole im Herbst erscheint. Hier soll ja vor allem das Remote-Feature dann punkten.

Comment(5)

  1. Die Hardwareverkaufszahlen der Vita sind grottig. Und ich sehe auch absolut keine Tendenz, dass die sich steigern. Dass sich die PS Vita zur beliebten Indie-Plattform entwickelt, finde ich gut und schlecht. Gut, weil die PS Vita Spiele braucht und viele der Indie-Titel echte Spaßbringer sind – auch weil diese sich perfekt mit der Vita ergänzen. Schlecht, weil die Vita eben genau diesen Ruf bekommt und Indie-Spiele eben nur Indie-Spiele bleiben. Schaut man mal die letzten 16 Monate zurück, durften wir im Schnitt alle 2-3 Monate auf ein „richtiges“ Spiel warten, welches man sich auch im Laden kaufen konnte. Schaut man dann auf die Vita-eigenen IPs verlängert sich dieser Zeitraum auf 6 Monate. Mir ist das schlichtweg zu wenig auch wenn die Spiele gute Spiele waren. Richtige Systemseller gab es hierzulande nicht.

    Ich glaube nicht, dass Sony nicht um die Vita kämpft. Auch das Marketing ist in Ordnung. Doch wenn man Publisher hat wie zB Bethesda, die dem Handheld noch nicht einmal eine Chance geben wollen, hat Sony selbst keine Chance. Einen Handheld mit hauseigenen Titeln am Leben zu erhalten ist schlichtweg falsch.

    Und was können sie jetzt tun? Ganz ehrlich: Keine Ahnung. Wahrscheinlich laufen die SCE Bosse schon mit Glatze rum, weil sie ihre Haare deswegen verloren haben. Man kann nur hoffen, dass sich an irgendeinem Punkt das Blatt wendet. So wie bei der PS3. Ich jedenfalls gib die Vita nicht auf!

  2. Das Problem ist… Sony ist momentan mit der PS4 beschäftigt und wird natürlich auch alle Studios dazu bringen für die PS4 zu entwickeln. Die ganzen Third-Party-Publisher sehen kein Interesse für die PSVita zu entwickeln weil die Userbase zu klein ist. Die User kaufen keine PSVita weil es zu wenig Spiele gibt. Teufelskreis ^^ Und den gleichen Teufelskreis gibt es momentan auch bei der Wii U, wobei da ja zumindest von Nintendo für Ende 2013/2014 viele beliebte Nintendo-Marken angekündigt wurden.

  3. Auch wenn es mir selber nicht passt, wird er wohl Recht behalten. Zuviel wurde versprochen und nicht gehalten. Allem vorran das man nicht die selben Fehler machen wollte wie bei der PSP, hinsichtlich der Spiele-versorgung. Angeblich soll die portierung von PS3 Titeln doch so einfach sein!? Also wo bleiben diese, anstatt hunderter Indiespiele. und was soll immer der Quatsch mit „auf mobiles Spielen“ zugeschnittene Spiele? Wenn mann eine jederzeit speichern – Funktion hat braucht mann auch keinen Blödsinn wie kurze Misionen in einigen Spielen.

  4. aus meiner Sicht machen grade die Indie Titel die Konsole unattraktiv, teils viel zu Teuer(bestes Beispiel Plants vs Zombies wo man im Appstore 1/5 davon bezahlt) und eine zu geringe Vermarktung der Coretitel, wer kleine Spiele für schnell zwischendurch haben will spielt auf seinem Smartphone und nicht auf einem Handheld. Fakt bleibt es fehlt an guten Spielen mit Langzeitmotivation, hab mit Soul Sacrifice mehr Zeit verbracht als mit meinen anderen Spielen zusammen gerechnet. Die Vita ist eine gute Console aber leider halt immernoch dank zu sturem Marketing von Sony in der Versenkung, schade eigentlich wenn ich bedenke wieviel ich dafür zum Release berappt habe in der Hoffnung auf gute Spiele(PSO oder hoffentlich auch mal nächstes Jahr ein Monster hunter Titel wenn Sony es nicht verpennt und Capcom sich wieder was anderes Dummes ausdenkt). Ich jedenfalls geb die Konsole noch nicht auf.

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